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Stolzer Opa von drei Enkelsöhnen

Alfons Stumpf aus Ampfing feiert 90. Geburtstag

Auf 90 Jahre kann Alfons Stumpf aus Ampfing zurückblicken.
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Auf 90 Jahre kann Alfons Stumpf aus Ampfing zurückblicken.
  • Rita Stettner
    vonRita Stettner
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Auf stolze 90 Jahre schaut Schneidermeister Alfons Stumpf zurück. Seine große Freude im Ruhestand sind die drei Enkelsöhne.

Ampfing – Auf 90 Jahre kann Alfons Stumpf aus Ampfing zurückblicken. Geboren am 18. November 1930 in Zangberg wuchs er dort mit seinen sechs Geschwistern auf. In Zangberg ging er auch zur Schule. Da der Jubilar aus einem Schneiderhaushalt kam, bot es sich an, das Handwerk der Schneiderei zu erlernen. Dazu ging er nach Mühldorf in die Berufsschule. Seinen Meistertitel legte er in München 1960 ab.

Bei seinem Vater in Zangberg verdiente er seinen Lebensunterhalt. Als die Industrie auf dem Vormarsch war und es zuhause nicht mehr so viel Arbeit gab, wechselte er zur Firma Konen nach Waldkraiburg. Das war ein Glücksfall für ihn, den dort lernte er seine spätere Frau, Antonia Schindler, aus Ampfing kennen. Diese war dort ebenfalls als Schneiderin angestellt. 1964 ging es für die beiden, in Ampfing an den Traualtar. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor. Inzwischen freut Stumpf sich über drei Enkelsöhne. Jede Woche wird telefoniert.

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1993 erwarben die Eheleute eine Eigentumswohnung in Ampfing, „An der Isen“. Nachdem es für den Beruf des Schneiders keinen Bedarf mehr gab, wechselte er in verschiedene Stellungen, bis er bei der LVA Rentenversicherung in München, landete. Dort blieb er bis zum Renteneintritt. In seiner Rente fuhr er täglich mit dem Rad in Zangberg den Mühldorfer Anzeiger aus. Auch das tägliche Lesen „seiner“ Zeitung gehört zu seinen Tätigkeiten.

In Sachen Geschichte ist er sehr fit und seine Naturverbundenheit hat er an seine Familie weitergegeben. Viele Jahre ist er Mitglied im Gesangsverein Zangberg.

Der Bürgermeister gratulierte persönlich

Die Glückwünsche der Gemeinde Ampfing an den Jubliar (von links) Alfons Stumpf überbrachte Bürgermeister Josef Grundner persönlich.

Obwohl noch rüstig lässt die Gesundheit zu wünschen übrig. Da die Kinder nicht in unmittelbarer Nähe wohnen, hat das Ehepaar drei Damen aus Rumänien, die im Wechsel bei ihnen sind und sie bei den täglichen Aufgaben unterstützen. Sie ermöglichen, dass der Jubilar und seine Frau in der gewohnten Umgebung zuhause bleiben können. Das, so der Jubilar, „sind wahre Goldschätze und für uns ein Glücksfall.“ Auch die Nachbarschaftshilfe ist eine große Stütze, wenn es um Arztfahrten oder Besorgungen geht.

Zum hohen Jubeltag überbrachte auch Bürgermeister Josef Grundner die Glückwünsche der Gemeinde mit Wein und Gutscheinen.

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