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Am Ende steht es immer 2:0

  • Hans Grundner
    VonHans Grundner
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Und sie ist doch berechenbar: die deutsche Fußball-Nationalmannschaft.

Wie zu erwarten war, sind Jogis Jungs bei der Europameisterschaft sang- und klanglos gegen England ausgeschieden.

Die Waldkraiburger Stadträte erfuhren im Bauausschuss zwischen dem Nachverdichtungsbebauungsplan für die Eichendorffstraße und dem Baulandumlegungsverfahren für das Baugebiet Waldkraiburg-West, dass die Chancen aufs Viertelfinale ähnlich gering sind wie die Aussichten der Stadt, das Vorkaufsrecht auf ein Gebäude am Stadtplatz wahrzunehmen. Das wäre aus Sicht der Stadtväter und -mütter zwar wünschenswert, um größere Einflussmöglichkeiten auf die künftige Entwicklung in der Stadtmitte zu haben. Damit will das Rathaus ja vorankommen. Aber so eine Stadt ist halt kein Fußball-Profi, der einfach mal fünf Millionen für so ein Häuschen locker machen könnte.

Wenig später – im Sitzungssaal waren gerade die Schnellladesäulen für Elektrofahrzeuge dran – hatte sich der Akku beim deutschen Team endgültig entladen. 0:2 – und der Ausschuss konnte in aller Ruhe die Tagesordnung zu Ende bringen.

Vermutlich hat sich im Sitzungssaal eh mehr gerührt als auf dem Fußballplatz. Die CSU startete wieder einige gefährliche Vorstöße für mehr Stellplätze, die UWG grätschte regelmäßig dazwischen. Und einige Abstimmungsergebnisse kamen den Resultaten der EM-Spiele vom Vorabend zwischen Spanien und Kroatien oder Frankreich und der Schweiz ziemlich nahe: 8:5, 6:7, 9:4.

Während solche Resultate auch bei den nächsten Stadtratssitzungen nicht auszuschließen sind, ist die Europameisterschaft bald Geschichte. Fazit: Wer die deutsche Mannschaft nicht immer gesehen hat, hat nicht viel versäumt. Gscheiter waren die, die sich statt dessen aufs Radl gesetzt haben, um bei der Aktion Stadtradeln mitzumachen.

In dieser Woche ist die Aktion zu Ende gegangen. Und auch wenn noch nicht alle Ergebnisse feststehen, eins ist klar: Das Stadtradeln zieht immer weitere Kreise. Waldkraiburg, das von Anfang an dabei ist, hat auch diesmal neue Rekorde aufgestellt. So viele Teilnehmer und so viele Kilometer – weit über 60000 – kamen noch nie zusammen. Noch größer sind die Zuwachsraten im Landkreis. Über 900 Aktive haben weit über 200000 Kilometer zurückgelegt. Übrigens: Auch wenn die Aktion des Klimabündnisses nach drei Wochen vorbei ist. Stadtradeln geht immer. Und am Ende steht es immer 2:0 – für die Gesundheit und für das Klima.

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