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Vorstandsvorsitzender zu einem Jahr mit dem Corona-Virus

„Von einer kurzfristigen Entspannung können wir im InnKlinikum nicht ausgehen“

Thomas Ewald, Vorstandsvorsitzender des InnKlinikum Altötting und Mühldorf, betonte auf der Pressekonferenz zum Anlass seiner Amtseinführung am Mittwoch, 9. September, es solle keinen Abbau von Mitarbeitern oder Streichung von medizinischen Angeboten geben, um Kosten und Umsätze zu optimieren.
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Thomas Ewald, Vorstandsvorsitzender des InnKlinikum Altötting und Mühldorf.
  • Heinz Seutter
    vonHeinz Seutter
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Altötting/Mühldorf am Inn - Ein Jahr schon beschäftigt auch das Innklinikum Altötting und Mühldorf die Corona-Krise. Das OVB-Medienhaus hat mit Vorstandsvorsitzender Thomas Ewald gesprochen, wie die Lage aktuell ist und welche Lehren aus einem Jahr mit dem Virus gezogen werden konnten.

Wie ist die Lage aktuell?
Thomas Ewald: „Das InnKlinikum ist derzeit stark ausgelastet, sowohl im Nicht-COVID-Bereich, als auch im COVID-Bereich.“

Wie geht es der Belegschaft?
„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Tag für Tag auch nach einem knappen Jahr der Pandemiebekämpfung eine hervorragende und bewundernswerte Arbeit. Auch in einzelnen Abteilungen aufgetretene Infektionssituationen wurden durch großen persönlichen Einsatz aufgefangen. Ich bin sehr stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und dankbar für ihr Engagement.“

Welche Lehren konnten aus einem Jahr mit dem Coronavirus gezogen werden?
„In der ersten Welle der Corona-Pandemie haben wir das InnKlinikum Mühldorf zum COVID-Haus gemacht und das war damals die richtige Entscheidung. In der zweiten Welle, die dramatischer war als die erste, haben wir die COVID-Versorgung auf die Schultern von drei Kliniken verteilt, nämlich Altötting, Burghausen und Mühldorf und auch das hat sich als die richtige Entscheidung herausgestellt, weil ein Haus die Herausforderung alleine nicht hätte bewältigen können. In nahezu täglichen TaskForce-Sitzungen haben wir uns ständig auf die veränderte Situation eingestellt und unsere Maßnahmen angepasst. Eine Lehre, die wir aus der Corona-Pandemie gezogen haben, ist also, dass wir hochflexibel sein müssen, um eine bestmögliche Versorgung der Patienteninnen und Patienten sicherstellen zu können.“

Welche Arbeitsbelastung sehen sie in der nächsten Zeit?
„Von einer kurzfristigen Entspannung können wir im InnKlinikum nicht ausgehen. Aufgrund der Lockerungen der Corona-Maßnahmen müssen wir uns auf erneut steigende COVID-Patientenzahlen vorbereiten, auch wenn wir natürlich hoffen, dass eine mögliche dritte Welle nicht so einschneidend ist, wie es die zweite war. Wir haben darüber hinaus einen großen Rückstau an planbaren Operationen, die durch die Versorgung der COVID-Patienten verschoben werden mussten und nach dem Abklingen der Pandemie natürlich nachgeholt werden müssen. Die Arbeitsbelastung wird im InnKlinikum also so schnell nicht abnehmen.“

Hoffen Sie auf eine Entspannung der Lage durch die Impfungen?
„Ich bin persönlich davon überzeugt, dass die Impfung die größte Chance für eine Rückkehr zur Normalität bietet. Allerdings hängt dies davon ab, wie schnell eine Durchimpfung großer Teile der Bevölkerung möglich ist. Im InnKlinikum ist die Impfbereitschaft sehr groß.“

hs

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