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Corona gemeistert

Alpenverein Mühldorf bekommt 28-jährige Chefin mit vielen neuen Ideen

Ziemlich jung: Der neue Vorstand des Alpenvereins Mühldorf: Jonas Steinmeier, Matthias Hergenhan, Marina Pösl, Sandra Schachtner, Alexander Schäftlmaier und Michael Föhlinger.
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Ziemlich jung: Der neue Vorstand des Alpenvereins Mühldorf: Jonas Steinmeier, Matthias Hergenhan, Marina Pösl, Sandra Schachtner, Alexander Schäftlmaier und Michael Föhlinger.
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Mit einer komplett verjüngten Führungsmannschaft geht der Alpenverein Mühldorf in die kommenden Jahre. Bei der Jahreshauptversammlung beim Kreuzerwirt in Mettenheim wählten die Mitglieder Sandra Schachtner zur neuen Vorsitzenden. Sie ist erst 28 Jahre alt.

Mühldorf – Die 28-Jährige übernimmt die Führung der Sektion von Karsten Rehbein, der nach 15 Jahren an der Spitze nicht mehr antrat.

Mit ihr tritt ein Team von Frauen und Männer an, das sich in den kommenden Jahren nicht nur der Arbeit mit dem Kletterzentrum widmen muss, sondern auch das Vereinsleben und die Tourenangebote aufrecht erhalten will.

Viele neue Ideen für den Verein

Schachtner kündigte in einer kurzen Rede an, dass der neue Vorstand viele Ideen habe, die von der Gestaltung der Sektionsabende bis zum Öffentlichkeitsauftritt des Vereins reichten.

Mit ihr bilden Marina Pösl als zweite Vorsitzende, Matthias Hergenhan als Schatzmeister, Josef Hell als Schriftführer und Dr. Michael Föhlinger als Jugendreferent den neuen Vorstand. Beisitzer sind Jonas Steinmeier und Alexander Schäftlmaier. Ex-Chef Rehbein wird als Ausbildungsreferent mitarbeiten.

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Neben dem Aufbruch ins Neue ging es bei der Jahreshauptversammlung vor allem um die Aufarbeitung der beiden Corona-Jahre. Die haben nicht nur das Berg- und Tourenprogramm des Vereins massiv eingeschränkt. Vor allem das Kletterzentrum Raiffeisen-Vertikal in Waldkraiburg litt unter Zwangsschließung und Zugangsbeschränkungen.

Kassenprüfer lobt Finanzverhalten

Das Fazit über die Zeit zog Kassenprüfer Georg Irgmaier. „Ihr habt das richtig gut gemacht und die Sektion gut durch diese Zeit geführt“, sagte er in seinem Bericht. „Für mich war nicht klar, dass wir es schaffen.“

Trotz starker finanzieller Einbußen im Kletterzentrum konnte der Verein das vergangene Jahr mit einer schwarzen Null abschließen.

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Grund für die relativ guten Zahlen sind nach Angaben von Schatzmeister Hergenhan Corona-Zahlungen des Bundes und die Bereitschaft der VR meine Raiffeisenbank und des Hauptvereins, die Tilgung von Krediten auszusetzen. Trotzdem betonte Hergenhan: „Der zweite Lockdown 2021 hat uns noch härterngetroffen.“

Kletterhalle litt unter Zwangsschließung

Während im Jahr 2020 die Vorcoronamonate bis März sehr gut gelaufen seien, hätten diese Monate wegen des Winterlockdowns in diesem Jahr gefehlt. Tradtionell sind die Wintermonate die einnahmenstärkste Zeit im Kletterzentrum. Weitgehend ausgefallen seien auch die Erlöse aus dem Bistro.

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So standen in der Kletterhalle Einnahmen von 154 000 Euro Ausgaben von 147 000 Euro gegenüber. Der Verein erhielt 108 000 Euro zumeist aus Mitgliedsbeiträgen, die Ausgaben betrugen 91 000 Euro, so dass auch dort ein kleines Plus blieb. Auf grundsoliden Füßen steht das Vereinshaus in Lofer, dass ebenfall mit einem kleinen Gewinn von 1200 Euro abschloss.

Verein hat über 4000 Mitglieder

Wie der Kletterbetrieb waren auch die übrigen Aktivitäten der Sektion stark eingeschränkt. Die Jugendarbeit fiel nach Angaben von Jugendreferent Föhlinger monatelang komplett aus, auch das Tourenprogramm erlitt massive Einbußen durch Lockdown-Maßnahmen und das Verbot, nach Österreich zu fahren.

Trotzdem legte der Alpenverein Mühldorf erneut zu und hat jetzt über 4000 Mitglieder.

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