+++ Eilmeldung +++

Rosenheimer Greenpeace-Aktivist bei EM in München: Scharfschützen waren zum Schuss bereit

Beinahe-Katastrophe vor EM-Spiel Deutschland - Frankreich

Rosenheimer Greenpeace-Aktivist bei EM in München: Scharfschützen waren zum Schuss bereit

Gerade verliest der Stadionsprecher die Aufstellung Deutschlands vor dem EM-Spiel gegen Frankreich. …
Rosenheimer Greenpeace-Aktivist bei EM in München: Scharfschützen waren zum Schuss bereit
Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Vom Hochriesgipfel bis nach Engelsberg geflogen

Heimflug zum Elternhaus: Christian Wagner durchlebt Höhen und Tiefen auf besonderem Gleitschirmflug

Christian Wagner nach seiner Landung hinter dem Sägewerk seines Bruders.
+
Christian Wagner nach seiner Landung hinter dem Sägewerk seines Bruders.
  • vonMarianne Fill
    schließen

Der Oberhachinger Christian Wagner hat sich einen Wunsch erfüllt. Er startete mit seinem Gleitschirm in den Alpen und flog bis zu seinem Elternhaus in Engelsberg an der nördlichen Spitze des Landkreises Traunstein.

Engelsberg – Laut Aufzeichnungen des deutschen Hängegleiterverbandes gibt es im Norden des Landkreises so gut wie keine Gleitschirmflüge. Da coronabedingt keine Seilbahnen fahren, stand am Beginn des Fluges der Aufstieg zum Startplatz am Hochriesgipfel.

Weitere Nachrichten aus dem Chiemgau finden Sie hier.

Nach einem Routinestart und dem gelungenen Einstieg in die lokale Thermik begann der schwierigste Teil des Fluges. Nur selten gibt es genug Aufwinde, um den thermikarmen Bereich am Alpenrand zu überbrücken. Bei einem ersten Versuch fand der Pilot keine Thermik und musste noch einmal zurück zur Kampenwand, um dort wieder Höhe zu bekommen. Beim zweiten Mal gelang es dann. Eine Kumuluswolke über Prien zeigte, dass der Moment für den Abflug günstig war.

Thermik setzt kurze Zeit aus

Über Prien angekommen wurde der Pilot mit einem Blick auf Herrenchiemsee und großflächig aufsteigender Luft belohnt. Von da führte die Route über den See vorbei an Rimsting Richtung Eggstätt. Dort machte die Thermik Pause und der Flug wäre fast vorzeitig zu Ende gegangen.

Denn ohne Thermik steht man mit dem Gleitschirm schon nach circa 15 Minuten am Boden. Gerade noch rechtzeitig fand Wagner einen Aufwind, der ihn wieder auf 2500 Meter Höhe beförderte. Genug, um in einem Rutsch über Obing und Kienberg bis nach Emertsham zu fliegen. Als auch hier der thermische Anschluss klappte, war klar, dass der Heimflug gelingen würde.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Mühldorf finden Sie hier.

Equipment wird immer raffinierter

Um den Luftraum des Münchner Flughafens nicht zu verletzen, musste der Pilot den Aufwind frühzeitig verlassen und setzte zu einem langen Gleitflug an. Nach einer letzten Runde über die unmittelbare Nachbarschaft landete der Pilot hinter dem Sägewerk seines Bruders.

Wagner war nicht der Einzige, der diesen Tag für einen Ausflug ins Flachland nutzte. Mehreren Piloten gelang die sogenannte Chiemseerunde. Dabei gilt es, in den Alpen zu starten und nach einer großen Runde um den Chiemsee wieder am Ausgangspunkt zu landen. Die Professionalisierung des Gleitschirmsports und die immer besseren Geräte erlauben es, ohne Lärm und Abgase immer höher und weiter zu fliegen.

Mehr zum Thema

Kommentare