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Ärger nach Wahl des VG-Vorsitzes

Rattenkirchen – Ganz abgehakt ist die konstituierende Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft Heldenstein-Rattenkirchen noch nicht.

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats in Rattenkirchen war die Wahl des VG-Vorsitzenden noch einmal Thema.

Im Rat der Verwaltungsgemeinschaft sitzen sechs Mitglieder, vier aus Heldenstein und zwei aus Rattenkirchen. Bei der Wahl zum VG-Vorsitzenden gabb es eine Pattsituation zwischen den beiden Bewerbern, Bürgermeisterin Antonia Hansmeier aus Heldenstein und Bürgermeister Rainer Greilmeier aus Rattenkirchen. Das Los musste entscheiden. Dieses fiel zugunsten der Heldensteiner Bürgermeisterin aus.

Da die Sitzverteilung im VG-Rat auf Grund der Einwohnerzahl festgelegt worden war (in Heldenstein wohnen etwa 2500 Bürgerinnen und Bürger, in Rattenkirchen sind es circa 1000), bekam die größere Gemeinde vier Sitze zugesprochen, Rattenkirchen musste sich mit zweien begnügen.

Auf diese „Schieflage“ von mehreren Gemeinderäten angesprochen, setzte Rainer Greilmeier dieses Thema auf die Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung. Der Rattenkirchener Bürgermeister betonte ausdrücklich, er wolle sich nicht als „schlechten Verlierer“ darstellen, aber in 40 Jahren (die Verwaltungsgemeinschaft wurde am 1. Januar 1980 gegründet) sei nie ein Rattenkirchner zum Vorsitzender der VG gewählt worden. Einzig im Jahr 2008 war eine Pattsituation wie jetzt entstanden, damals habe sich der Rattenkirchener Bürgermeister Rupert Aigner im Losentscheid durchgesetzt.

Es entspann sich eine lebhafte Diskussion. Unter anderem wurden Vermutungen geäußert, dass Rattenkirchen für Heldenstein in puncto Schule und Verwaltung nützlich sei, für den Vorsitz der VG aus Heldensteiner Sicht aber nicht in Frage komme. Es wurde auch die Meinung vertreten, dass Erfahrung im Verwalten einer Gemeinde eine Rolle spielen müsse. Rainer Greilmeier ist bereits seit sechs Jahren Bürgermeister, Antonia Hansmeier ist neu in ihrem Amt.

Greilmeier hat, so Gemeinderat Adi Deißenböck, der zweite Rattenkirchener Vertreter in diesem Gremium, „eine überzeugende Bewerbungsrede gehalten“.

Schließlich einigten sich die Gemeinderäte darauf, dass Rainer Greilmeier und Adi Deißenböck für die nächste Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft einen Tagesordnungspunkt beantragen, in dem die Zusammenarbeit der beiden Gemeinden geklärt werden soll. Dabei sollen Kriterien erstellt werden, nach denen ein VG-Vorsitzender zu wählen ist, es soll darüber diskutiert werden, ob nach jeweils sechs Jahren ein turnusgemäßer Wechsel im Vorsitz stattfinden wird. Auch soll angesprochen werden, ob die „40-jährige Ehe zwischen Rattenkirchen und Heldenstein fortgeführt werden soll“, so Rainer Greilmeier. hra

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