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Für Coronatests zahlen

80 Euro für Corona-Tests im Landkreis Mühldorf – An diesen Orten sind sie erhältlich

PCR-Tests gibt es vorläufig nur bei der DLRG, wo Emily Frick alles für die Arbeit vorbereitet hat. Wer einen PCR-TEst braucht, muss tief in die Tasche greifen, bei der DLRG kostet der Abstrich 80 Euro, Schnelltests sind billiger zu haben.
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PCR-Tests gibt es vorläufig nur bei der DLRG, wo Emily Frick alles für die Arbeit vorbereitet hat. Wer einen PCR-TEst braucht, muss tief in die Tasche greifen, bei der DLRG kostet der Abstrich 80 Euro, Schnelltests sind billiger zu haben.

Ab Montag sind Corona-Tests grundsätzlich kostenpflichtig, es gibt nur wenige Ausnahmen für bestimmte Gruppen. Für alle anderen wird es teuer.

Mühldorf – Darauf hat das Landratsamt Mühldorf jetzt hingewiesen. Mit der Änderung der Testregeln wird es teurer und aufwendiger, an einen Abstrich zu kommen.

„An den kommunalen Testzentren dürfen künftig keine kostenpflichtigen Tests mehr durchgeführt werden“, erklärte Sprecherin Julia Parstorfer jetzt.

Mehrere Testmöglichkeiten im Landkreis

Damit können zur Teststation auf dem Volksfestplatz nur noch Menschen kommen, die weiterhin Anrecht auf einen kostenfreien PCR-Test haben und ausdrücklich von der Bezahlung freigestellt sind. „Alle anderen müssen Tests bei privaten Anbietern durchführen lassen.“

Der Bund hat die Kostenpflicht vor einigen Wochen festgelegt.

Der Preis für den PCR-Test bei der DLRG liegt nach Angaben des Landratsamts bei 80 Euro, Schnelltests sollen 18 kosten. Dieser Preis für Schnelltests gilt aber nicht einheitlich, wie Nachfragen bei den

Apotheken ergaben, die weiterhin Schnelltests anbieten.

Unterschiedliche Preise in Apotheken

Laut Markus Pfund von der St. Jakob Apotheke in Buchbach müssen Testwillige bei ihm nur 15 Euro bezahlen. Das gilt auch für die übrigen Apotheken, die Tests anbieten. Eine Ausnahme stellt die Johannes-Apotheke in Neumarkt-St, Veit dar, die mit 13 Euro Kosten startet.

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Schnelltest reichen aus, um die 3G-Regel zu wahren, ein 80-Euro-PCR-Test ist für die 3G-plus-Regel vorgeschrieben. Die ist für Diskotheken und Clubs verpflichtend, alle andern Wirte oder Veranstalter können sie freiwillig einführen, ihre Gäste müssen dann keine Abstandsregeln einhalten oder eine Maske tragen.

Nach Angaben des Landratsamts Mühldorf bieten mehrere Apotheken im Landkreis kostenpflichtige Corona-Schnelltests an: Antonius Apotheke, Waldkraiburg, St. Jakobs Apotheke, Buchbach, St. Johannes

Apotheke, Neumarkt-St. Veit, Stadtapotheke, Neumarkt-St. Veit, St. Josef Apotheke, Aschau.

PCR-Tests nur noch bei der DLRG

Die DLRG führt ebenfalls weiterhin Schnelltests am Eisstadion in Waldkraiburg, in ihrer Geschäftsstelle an der Ahamer Straße 18 in Mühldorf und im Bürgersaal Haag durch.

Zusätzlich bietet die DLRG auch PCR-Tests in der Ahamer Straße 18 in Mühldorf an. Dafür ist eine vorherige Anmeldung notwendig.

Sonderregeln für bestimmte Gruppen

Eine Sonderregelung gilt für Studierende. Sie haben nach Angaben des Landratsamts noch bis 30. November Anspruch auf kostenfreie Tests. Die DLRG stellt deshalb direkt vor Ort am Campus Mühldorf täglich morgens und mittags für die Studierenden ein Schnelltestcenter auf.

Kostenlos für bestimmte Personen

Anspruch auf kostenlose Antigen-Schnelltests haben laut Bundesgesundheitsministerium auch Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können; Kinder unter zwölf Jahren und Schwangere; Menschen, die sich auf Anordnung des Gesundheitsamts aus einer angeordneten Quarantäne freitesten müssen; Bewohnerinnen und Bewohner, Patienten, Beschäftigte und und Besucher in Alten-, Pflege- und Behindertenheimen, Krankenhäusern, Asyl- und Obdachlosenunterkünften.

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Wie sich die Kosten der Tests auf den Besuch von Diskotheken auswirken wird, ist offen. Bar- und Clubbesitzer in der Region rechnen nach dem sehr starken Andrang auf die Nachtlokale tendenziell mit einem leichten Rückgang, da sie nach der 3G-plus-Regel nur Geimpfte, Genese und Menschen mit einem PCR-Test einlassen dürfen. Diese Regelung gilt seit vergangenem Wochenende, als erstmals wieder Menschen ohne Masken und Abstandsregeln tanzen gehen durften.

Clubs: Keine negativen Folgen

Auswirkungen dieser Lockerung spürt das Gesundheitsamt nach eigenen Angaben noch nicht. „Bisher kam es dadurch zu keiner erkennbaren Mehrung von Infektionsfällen“, sagt Landratsamtssprecherin Parstorfer auf Anfrage.

Gut kontrolliert

Sie betont zugleich, dass nach den Rückmeldungen an das Gesundheitsamt die Clubs am vergangenen Wochenende eine gründliche Einlasskontrolle durchgeführt hätten. „Allerdings ist festzustellen, dass mit den zunehmenden Lockerungen auch der Anteil unter den positiven Fällen steigt, bei denen sich die Ansteckungsquelle nicht mehr nachvollziehen lässt.“

Info und Anmeldung zum Test unter www.coronatest-muehldorf.de

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