Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Eintauchen in die Welt von 1322

700 Jahre Schlacht bei Ampfing: So wollen die Intendanten das große Freilicht-Spektakel umsetzen

Filmproduzent Tobias M. Huber (links) und Dr. Dominikus Huber haben die Idee für „1322 – Schlacht bei Ampfing“ auf den Weg gebracht und übernehmen die Intendanz.
+
Filmproduzent Tobias M. Huber (links) und Dr. Dominikus Huber haben die Idee für „1322 – Schlacht bei Ampfing“ auf den Weg gebracht und übernehmen die Intendanz.
  • Rita Stettner
    VonRita Stettner
    schließen

Zum 700. Mal jährt sich nächstes Jahr die Schlacht bei Ampfing. Dazu plant die Gemeinde Ampfing ein großes Freilicht-Spektakel mit Theater und Lagerleben. Die Idee auf den Weg gebracht haben die Brüder Tobias M. und Dominikus Huber. Als Intendanten sind sie in das Freilichttheater eingebunden.

Ampfing – Fast 700 Jahre ist es her, dass sich der Wittelsbacher Ludwig der Bayer gegen seinen Habsburger Kontrahenten Friedrich den Schönen im Kampf um die Königskrone durchsetzte. An die große Ritterschlacht im Jahr 1322 erinnert die Gemeinde Ampfing mit einem großen Freilichtspektakel.

150 Schauspieler und 50 Pferde

An drei Wochenenden stehen rund 150 Schauspieler auf der Bühne, mehrere Hundert Menschen, die hinter den Kulissen mithelfen, sowie 50 Pferde, die rund um die Tribünen Platz finden sollen. Bis zur Premiere blicken die Heimatzeitungen immer wieder hinter die Kulissen, Gespräche mit Intendanten, Regisseur, Schauspielern und Meistern begleiten die Vorbereitungen für das große Historienspiel.

Das Logo des Freilicht-Spektakels.

„Zugegeben schon von Anfang an haben uns viele für unsere Vision verrückt erklärt. Zurecht“, sagt Tobias M. Huber, der mit seinem Bruder Dominikus als Intendant wirkt. Dabei war noch gar nicht klar, welchen Ansturm das Stück erfahren würde. Zumindest die wichtigste Aufgabe liegt schon hinter ihnen: Gemeinderat und Bürger von ihrer Vision begeistern und das Projekt anschieben.

Viele Menschen für das Projekt begeistert

Wer hätte 2019 gedacht, dass sich mehr als 200 Personen aus Ampfing und Umgebung in der Schweppermannhalle treffen und sich die Seele aus den Leib brüllen, lachen, weinen, diskutieren oder den Done beerdigen und bei alldem ihr verstecktes Schauspiel-Talent entdecken.

„1322/2022 ist eine unglaubliche Chance, die sich nur einmal im Leben bietet“, sind sich die Brüder Tobias M. und Dominikus Huber einig. Für sie und die meisten anderen Beteiligten ist klar: „Solche Chancen muss man nutzen und das Beste draus machen.“ Vielleicht oder gerade deswegen hätten sich bereits viele unglaublich spannende Menschen für das Projekt begeistern können und würden sich von den Herausforderungen und den neuen Aufgaben nicht abschrecken lassen.

Lesen Sie auch: Er spielt im Freilichtspiel „1322 – Die Schlacht bei Ampfing“ eine wichtige Figur - diese Ampfinger auch (Plus-Artikel OVB-Online)

Aktuell ist das Projekt aus dem Alltag der Brüder und allen, die mitmachen, nicht mehr wegzudenken. Schon bevor es richtig losging, gab es schon viele Fragen, jetzt würden sich erst recht ständig neue Fragen auftun, die sie sich so noch nie gestellt hätten.

„Die Herausforderung, sich komplett neuen Problemen zu stellen und diese in einem wirklich super Team zu lösen macht unglaublich Spaß“, sagen die Intendanten. Dazu gehöre, immer wieder die naheliegende, einfache Lösung zu überdenken und kreativ zu überlegen, ob und wie man das vielleicht noch besser, noch „mittelalterlicher“ hinbekomme.

Eintauchen ins Mittelalter

Worauf die Beiden jetzt sehnsüchtig warten, sind gemeinsame Treffen und Arbeiten im Team mit den Schauspielern, Meistern und allen anderen Beteiligten. Doch da müssen sie noch geduldig sein: Aufgrund der Corona-Situation sind Treffen nur digital möglich.

Ein erstes Feedback und ein deutliches Zeichen, alles richtig gemacht zu haben, war die erste Infoveranstaltung. Die hatte die Erwartungen der Macher übertroffen und damit den Grundstein für einen „wirklich tollen Start“ geschaffen.

Das Jahr „1322“ hat die Beiden durch 2020 begleitet und immer wieder daran erinnert, dass es gemeinsam doch mehr Spaß macht, als wenn jeder für sich üben muss. Die Indentanten wollen ihre Vision teilen: Eintauchen in die Welt von 1322. Dazu gehört nicht nur das Freilichttheater, das Mittelalter soll schon am Eingang zum Lagerleben zu spüren sein.

Lesen Sie auch: Zwei feindselige Könige in Erharting: Auf den Spuren der Schlacht von 1322 (Plus-Artikel OVB-Online)

In Zusammenarbeit mit den Meistern wolle man genau das allen Beteiligten und Besuchern ermöglichen. „Wir sind überzeugt, dass wir uns bald persönlich treffen können und freuen uns auf Theater und Lagerleben 2022.“

„Gemeinsam ziehen wir das Theater durch“

Nur gut, dass sich alle Beteiligte von dem Projekt begeistern lassen hätten und nicht vor der Größe des Projekts abschrecken, sondern zusammen anpacken. „Das macht uns Mut und lässt keinen Zweifel daran: Gemeinsam ziehen wir das Theater durch - komme was wolle. Ganz im Sinn von ‚ein Dorf mitanand‘.“

Mehr zum Thema

Kommentare