Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


1322 - Schlacht bei Ampfing

700 Jahre Schlacht bei Ampfing: Matthias Ettinger schlüpft beim Freilicht-Spektakel in die Königsrolle

Aus Matthias Ettinger wird bei der „Schlacht bei Ampfing“ König Ludwig von Wittelsbach.
+
Aus Matthias Ettinger wird bei der „Schlacht bei Ampfing“ König Ludwig von Wittelsbach.
  • Rita Stettner
    vonRita Stettner
    schließen

Bald sind 700 Jahren seit der letzten großen Ritterschlacht vergangen. Die Gemeinde lässt 2022 die Zeit von damals mit einem großen Freilicht-Spektakel wieder aufleben. In die Schlacht um die Krone greift Matthias Ettinger ein: Er spielt König Ludwig.

Ampfing – Es ist der Kampf um die Krone zweier Männer, die wie Brüder am österreichischen Königshof aufgewachsen sind. König Ludwig und König Friedrich der Schöne stehen sich in der Schlacht bei Ampfing gegenüber. 700 Jahre später ist einer der Könige Matthias Ettinger. Beim Historienspiel der Gemeinde Ampfing übernimmt er den Part von König Ludwig.

Nie hätte Matthias Ettinger damit gerechnet, eine der Hauptrollen beim Freilichtspiel „1322“ zu ergattern. Doch Regisseur Moritz Katzmair hat bei den Workshops das Gesamtpaket überzeugt: „Ich fand dich wahnsinnig gut. Du bist mein absoluter Wunschkandidat“, sagte er bei der Rollenverteilung.

Sekundenlang sprachlos

Matthias Ettinger war sekundenlang sprachlos, er hätte sich auch über eine kleine Rolle gefreut. „Bogenschütze wäre super“, sagte er in dem Video. Doch daraus wird nichts, stattdessen wird Matthias Ettinger König Ludwig von Wittelsbach. Damit hätte der Natur- und Hobbyfotograf auf keinen Fall gerechnet.

Weitere Nachrichten aus dem Landkreis Mühldorf finden Sie hier.

Denn beworben hat er sich letztendlich „nur“, um dann nicht sagen zu müssen, es nicht wenigstens probiert zu haben. „Ich hab Null Theatererfahrung“, sagt Matthias Ettinger, der in Mühldorf arbeitet und nebenbei sehr erfolgreich die Naturfotografie betreibt.

„Ich hatte nichts erwartet, bei der Anmeldung hab ich als Wunsch „Bogenschütze“ angegeben – mehr nicht.“ Auf keinen Fall wollte er eine Sprechrolle, doch wie man jetzt weiß, kam es anders. „Das ist letztendlich eine einmalige Gelegenheit, die ich wahrnehmen darf.“ Für ihn eine riesengroße Freude und Ehre.

Als Grundschüler bei der Generalprobe

Als Kind hat er 1988 das große Freilicht-Theater erlebt, das zur 1200-Jahr-Feier der Gemeinde aufgeführt wurde. Er kann sich noch gut daran erinnern, dass sie als Ampfinger Grundschüler bei den Generalproben dabei sein durften. „Das war ganz schön beeindruckend.“ Auch die Jahre danach begleiteten Matthias die Aufführungen, denn die damaligen Akteure des damaligen Ritterspiels sind immer wieder präsent.

Jetzt geht es für ihn an die Vorbereitungen. Diese beinhalteten zum einen natürlich den Text zu lernen, zum anderen aber auch, ein Gefühl für die Person „Ludwig“ zu bekommen, seinen Charakter, seine persönliche Situation, was ihn damals an- und umgetrieben hat.

Lesen Sie auch: 700 Jahre Schlacht bei Ampfing: Regisseur Moritz Katzmair lässt Vision Wirklichkeit werden

Mit Moritz Katzmair hat hierzu auch schon per Videocall ein Rollengespräch stattgefunden. „Das soll auch helfen, um mehr und mehr ein Gefühl für Ludwig zu bekommen“, sagt Matthias Ettinger. Das gilt es in den nächsten Wochen und Monaten zu verinnerlichen und bei den Proben zusammen mit allen Mitwirkenden umzusetzen.

Aktuell aber nur per Videocall. „Hoffentlich können wir bald mit den Liveproben beginnen“, wünscht er sich. Auf alle Fälle ist die Vorfreude sehr groß, vor allem auch, wenn man bereits an vielen Stellen mitbekomme, wie und wo sich schon die Rädchen drehen und gegenseitig in Bewegung setzen. Bühne, Kostüm, Requisite, Marketing, und vieles mehr.

Lesen Sie auch: 700 Jahre Schlacht bei Ampfing: So wollen die Intendanten das große Freilicht-Spektakel umsetzen

„Ich persönlich glaube, dass das ganze Projekt nicht nur für jeden Beteiligten eine große Sache ist, sondern auch für den Ort eine großartige Gelegenheit ist, eine Art neue und nachhaltige Gemeinsamkeit entstehen zu lassen.“

Mehr zum Thema

Kommentare