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A 94: An 2018 wird festgehalten

Die SPD-Landtagskandidaten (von links) Günther Knoblauch, Günther Zellner und SPD-Bezirksvorsitzender, MdB, Ewald Schurer wollen die Infrastruktur in der Region zum Wahlkampfthema machen.  Foto sb
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Die SPD-Landtagskandidaten (von links) Günther Knoblauch, Günther Zellner und SPD-Bezirksvorsitzender, MdB, Ewald Schurer wollen die Infrastruktur in der Region zum Wahlkampfthema machen. Foto sb

Günther Knoblauch und der Verein "Ja zur A 94" halten am Termin 2018 für die Fertigstellung der A 94 fest. Paul Lichtenwald, Präsident der Autobahndirektion Süd, hat seine Aussagen über die Verkehrsfreigabe der Autobahn A 94 zurückgenommen. "Die A 94 wird im Jahr 2018 die Verkehrsfreigabe erhalten. Der SPD-Unterbezirk Mühldorf will die Infrastruktur zum Wahlkampfthema machen.

Mühldorf - "Sie haben nichts Falsches geschrieben. Ich und meine Mitarbeiter haben es missverständlich formuliert", sagte Paul Lichtenwald, Präsident der Autobahndirektion Süd, zu den Meldungen, dass die A 94 erst im Jahr 2019 fertig werde. Lichtenwald nannte als Grund für die Verschiebung die Vorbereitungen für die private-öffentliche Finanzierung. In der Region ist diese Aussage auf heftige Kritik gestoßen. Lichtenwald geht davon aus, dass die A 94 zwischen Dorfen und Heldenstein rechtzeitig bis 2018 fertig werde. "Wir werden die Abschlussarbeiten, wie die Bepflanzungen aber erst 2019 machen können. Eine Bauzeit von drei Jahren für die noch fehlenden 33 Kilometer auf der Trasse Dorfen mussausreichen", erklärte Lichtenwald gegenüber dem Mühldorfer Anzeiger.

Auch in der Finanzierungsfrage geht es voran. Wie Paul Lichtenwald gegenüber dem Mühldorfer Anzeiger erklärte, konkretisiere sich die Finanzierung. Jüngst war ein Mautmodell diskutiert worden, bei dem ein privater Betreiber die A 94 vor allem über Einnahmen aus der Lkw-Maut hätte finanzieren sollen. Dies sei jetzt allerdings vom Tisch. Aktuell kristallisiert sich ein "Verfügbarkeitsmodell" heraus, bei welchem der gesamte noch fehlende Abschnitt gleichzeitig fertiggestellt werden soll.

Dabei übernimmt der Bund einen Teil der Kosten sofort (maximal 50 Prozent). Der Rest wird in monatlichen Raten zur Verfügung gestellt.

Als bekannt wurde, dass sich die Fertigstellung voraussichtlich auf 2019 verzögern wird, gab es sofort heftigen Protest aus der Region, allen voran vom Vorsitzenden des Vereins "Ja zu A 94 e.V.", so Günther Knoblauch.

"Die Inn-Salzach-Region braucht eine leistungsfähige Infrastruktur: eine schnelle Schiene und die Autobahnanbindung nach München, um sich wirtschaftlich weiterentwickeln zu können. Deswegen "erwarten wir, dass 2018 gehalten wird", bekräftigte Knoblauch bei einem Gespräch des SPD-Unterbezirks im Hotel Bastei in Mühldorf. Er verwies auch darauf, dass sich die heimische Wirtschaft auf eine funktionierende Infrastruktur verlassen müsse. "Wenn wir weiter unseren Wohlstand und unsere Exportfähigkeit in der Region erhalten wollen, dann muss in Straße und Schiene investiert werden", stellte Knoblauch heraus.

SPD-Bundestagsabgeordneter Ewald Schurer forderte im Hotel Bastei in Mühldorf, dass der Bund die Probleme auf Schiene und Straße mit Sonderprogrammen von rund zwei Millionen Euro fördern müsse. "Zu Zeiten der rot-grünen Bundsregierung wurde die Ortsumfahrung der A 94 in Mühldorf durch diese Sondermittel finanziert. Anders wird es auch in Zukunft nicht gehen", stellte Schurer heraus, der damals die Finanzierung der Umfahrung von Mühldorf im Bund sicherstellte.

Schurer warf Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer vor, dass er keinen Draht zu Finanzminister Wolfgang Schäuble habe und eine neuerliche Kürzung des Verkehrshaushalts nicht verhindert habe. "Es ist eine dreiste Lüge, wenn behauptet wird, mit den jetzt bekannten Finanzen für den Abschnitt Dorfen - Heldenstein auszukommen. Der Untergrund wird diesen Abschnitt deutlich verteuern. Sollte die SPD die Bundestagswahl gewinnen, dann werden rund 52 Prozent der Mittel in die Schiene und 48 Prozent in die Straße fließen", sicherte Schurer zu. sb

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