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Nach der Flutkatastrophe

20.000 Euro für Flutopfer: Gemeinde Ampfing will mit Spende Zeichen setzen

Mit großen Geräten haben 26 Helfer aus der Region im Flutgebeit in Nordrhein-Westfalen beim Aufräumen geholfen. Die Gemeinde Ampfing spendet 20000 Euro für die Opfer der Flutkatastrophe.
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Mit großen Geräten haben 26 Helfer aus der Region im Flutgebeit in Nordrhein-Westfalen beim Aufräumen geholfen. Die Gemeinde Ampfing spendet 20.000 Euro für die Opfer der Flutkatastrophe.
  • Hans Rath
    VonHans Rath
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Überflutete Dörfer, kaputte Brücken und zerstörte Existenzen – die Bilder der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben viele noch immer nicht losgelassen. Die Schäden sind immens und die Betroffenheit in ganz Deutschland ist groß. Deshalb will die Gemeinde Ampfing nun ein Zeichen setzen.

Ampfing – Kurzfristig hat der Gemeinderat den Punkt „Spende für die Flutopfer“ auf die Tagesordnung gesetzt. Ampfing möchte die Solidarität mit den Menschen zum Ausdruck bringen, die so vieles verloren haben: Angehörige oder ihr Hab und Gut. Mit einer größeren Geldspende soll ihnen Hilfe geleistet werden. Auf Vorschlag der Verwaltung standen zunächst einmal 10.000 Euro im Raum.

Andrea Weiner (Grüne) zeigte sich tief beeindruckt von den Bildern aus den Katastrophengebieten und den großen Schäden, die die Menschen dort erlitten haben. Sie schlug vor, die angedachte Summe zu verdoppeln. Auch Sandra Bubendorfer-Licht (FDP) setzte sich für eine Verdoppelung des Betrags ein.

Schon bei der Flut 2013 gespendet

Bürgermeister Josef Grundner (CSU) stellte die Vorbildfunktion der Gemeinde heraus. Die Gemeinde habe bereits Maut- und Spritkosten für Helfer aus der Region übernommen, die im Flutgebiet beim Aufräumen geholfen haben. Spenden könnten auch Privatpersonen oder Firmen. Bei der Flutkatastrophe 2013 hatte Ampfing der stark betroffenen Stadt Deggendorf 20.000 Euro zur Verfügung gestellt, Passau und Freilassing erhielten je 10.000 Euro.

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Rainer Stöger (Grüne) unterstützte seine Parteifreundin Weiner: Er würde den Betrag ebenfalls auf 20.000 Euro verdoppeln, auch andere Kommunen könnten nachziehen. Stöger schlug sogar noch vor, dass die Gemeinde die Straßengebühren übernehmen soll, wenn Helfer aus der Region im Flutgebiet anpacken.

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20.000 Euro für die Flutopfer: Bei dieser Summe war sich das Gremium einig: Denn auch Thomas Naglmeier (UWG) brachte den Vorschlag ein, dass der Betrag auf 20.000 Euro angehoben werden soll und erhielt dazu noch Unterstützung von Rainer Himmelsbach (SPD) und Christian Ott (Grüne).

Damit waren am Ende auch alle einverstanden: 20.000 Euro spendet die Gemeinde Aschau an die Flutopfer. An welche Hilfsorganisation die Spende gehen soll, das sollte die Verwaltung noch klären. In der nächsten Sitzung des Gemeinderats soll dies bekannt gegeben werden.

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