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Radfahren in Mühldorf

20 Vorschläge für besseres Fahrradfahren in Mühldorf: So sieht es mit der Umsetzung aus

Eine der gefährlichen Kreuzungen für Fahrradfahrer: Der Giggenbachstachus in Mühldorf.
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Eine der gefährlichen Kreuzungen für Fahrradfahrer: Der Giggenbachstachus in Mühldorf.
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Im Schatten des Streits um die Entfernung des Radwegs in der Mühldorfer Brückenstraße hat die Stadt über Maßnahmen informiert, die der Verbesserung des Radverkehrs dienen sollen. Ein paar sind umgesetzt, einige werden absehbar nicht kommen.

Mühldorf –Alexander Süßmuth vom Gutachterbüro „Stadt, Land, Verkehr“ stellte dem Stadtrat die Verbesserungsvorschläge vor, die sein Büro während der Erstellung des Verkehrsgutachtens gemacht hat.

Analyse aller Fahrten in der Stadt

Grundlage war nach seinen Angaben die Verkehrsanalyse 2018 und 2019. An dem Untersuchungstag verzeichneten die Gutachter 31 860 Wege, die Menschen in der Stadt zurücklegten. Laut Süßmuth waren fast 70 Prozent als Autofahrer unterwegs. 15 Prozent seien auf Radfahrer und elf Prozent auf Fußgänger entfallen.

Aus den Zahlen und Gesprächen mit Verkehrsteilnehmern hat sein Büro 20 Maßnahmen ermittelt, die die Situation für Fahrradfahrer verbessern könnten. Dazu zählen Maßnahmen wir die Überquerung des Inns in der Nähe der Innbrücke und der Innfähre, die wohl absehbar nicht kommen werden. Aber auch Vorschläge, die nach Angaben von Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner bereits umgesetzt worden sind.

Bahnhofsvorplatz umgestaltet

Dazu gehöre die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes mit einer neuen Beschilderung, damit Radfahrer und Fußgänger leichter in Richtung Stadt gelangen können.

Der Gutachter nannte außerdem die Verkehrsinsel auf der Inneren Neumarkter Straße Kino, die Freigabe des Waldwegs von der Eichkapellenstraße Richtung Freibad oder die Sperrung der Brunnhuberstraße für den Autoverkehr, den Radweg entlang der Straße nach Waldkraiburg, den Neubau der Töginger Unterführung samt Verlängerung des Radwegs in Richtung Töging und weitere Maßnahmen.

Als einen der schwierigeren Punkte bezeichnete Gutachter Süßmuth die Verbindung von der Inneren Neumarkter Straße in Richtung Gymnasium. Die Einfahrt von linksabbiegenden Radfahrern in Richtung Gymnasium sei gefährlich. Zu lösen sei es mit einer Aufstellbox hinter der Kreuzung. Dort könnten sich Radler aufstellen um bei der nächsten Grünphase über die Kreuzung zu fahren. Laut Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner müssen sich Polizei und Landratsamt damit befassen. „Das ist deren Zuständigkeit.“

Neue Verbindung nach Altmühldorf

Eine neue Verbindung könnte vom Stadtberg zur alten B 12 und zur Münchner Straße durch den kleinen Wald der zweiten Innstufe führen. Dazu seien verschiedene Querungsmöglichkeiten der Münchner Straße gedacht. Laut Stadtbaumeisterin Weichselgartner läuft derzeit die Klärung, wo Querungen möglich sind.

Manches kommt absehbar nicht

Auf der Mainstraße soll eine mobile Überquerungshilfe geschaffen werden, um die Durchfahrt zur Oderstraße zu erleichtern. Eine Verbesserung wird es auf jeden Fall an der Kapellenstraße geben. Die dortige Unterführung muss neu gebaut werden, dann sollen Geh- und Radwege eingerichtet werden.

Innbrücken werden vorerst wohl nicht kommen

Einige Vorschläge lassen sich nach Einschätzung Weichselgartners allerdings derzeit kaum umsetzen. Dazu gehören zwei neue Brücken über den Inn an der Innfähre und der Innbrücke, oder die Verlängerung des Radwegs an der Äüßeren Neumarkter Straße Richtung Bahnübergang.

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