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Besonderer Gottesdienst gefeiert

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Mühldorf – und ein Versprechen des Bürgermeisters

Weihbischof Wolfgang Bischof bei der Fahnenweihe in St. Nikolaus. Rath
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Weihbischof Wolfgang Bischof bei der Fahnenweihe in St. Nikolaus. Rath
  • Hans Rath
    VonHans Rath
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Weihbischof Wolfgang Bischof feiert Pontifikalamt in der Kirche St. Nikolaus mit großer Fahenenweihe – Große Feier ist nächstes Jahr geplant.

Mühldorf – Zu einem ganz besonderen Gottesdienst hatte Dr. Gerhard Deißenböck am Samstagabend in die Nikolauskirche geladen. Er ist 1. Vorstand der Feuerwehr Mühldorf, diese konnte auf ihr 150-jähriges Bestehen zurückblicken. Am 1. Januar 1871 feierte sie ihren offiziellen Geburtstag.

In der trotz Corona-Abstand gut gefüllten Nikolauskirche konnte der 1.d Vorstand viel Ehrengäste und die Feuerwehrkameraden aus Altmühldorf und Mößling begrüßen.

Deißenböck sprach von stürmischen Zeiten, die die Führung der Mühldorfer Wehr dazu bewogen habe, die großen Jubiläumsfeierlichkeiten wegen Corona auf das Jahr 2022 zu verschieben.

Große Feier im Jahr 2022

Besonders begrüßt wurde vom 1. Vorstand auch Weihbischof Wolfgang Bischof, der für die Seelsorgeregion Süd zuständig ist. Er feierte das Pontifikalamt zusammen mit Diakon Alfred Stadler. Musikalisch wurde es wundervoll gestaltet von der Organistin Regina Spiegler, berühmte Kirchenlieder wie „Lobe den Herren“ oder „Großer Gott, wir loben Dich“ konnten ebenso erfreuen wie zahlreiche Stücke aus der Schubert-Messe.

Lesen Sie dazu auch: Mühldorfer Feuerwehr feiert 150-jähriges Bestehen (Plus-Artikel ovb-online.de)

Der Weihbischof zog in seiner Predigt Vergleiche zwischen Christen und Feuerwehrlern. So ist zum Beispiel ein Schutzanzug ein sehr wichtiger Gegenstand, den hatte der Bischof zuvor bei einer Besichtigung des Feuerwehrhauses gesehen. Christen werden oft ausgelacht oder angefeindet. Andererseits gibt es auch unverständlicherweise Übergriffe auf Rettungskräfte, auf Polizisten, Sanitäter oder Feuerwehrler. Hier hilft ein Schutzanzug. Die Feuerwehrmänner und –frauen haben ihn ihrer Ausrüstung, die Christen bekommen ihn von Gott, durch Glaube und Gebet.

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Im Anschluss an die Predigt wurde eine Fahne zur Erinnerung an den 150-jährigen Geburtstag der Mühldorfer Wehr geweiht. Hierbei wurde der Heilige Florian als Fürsprecher angerufen, es gelte auch, so der Weihbischof, nach wie vor der Spruch: „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“:

Bürgermeister Michael Hetzl sicherte sein Unterstützung zu.

Drei Mitglieder der Jugendfeuerwehr sprachen die Fürbitten. Zum Schluss des Pontifikalgottesdienstes kam Bürgermeister Michael Hetzl zu Wort. Er blickte auf die lange Feuerwehrgeschichte Mühldorfs zurück, bereits im Mittelalter habe es Brandschutzverordnungen für die Handwerker gegeben. Beim großen Stadtbrand Mühldorfs seien im Jahre 1640 300 von 360 Häusern abgebrannt. Dann sei endlich im Jahre 1870 die Feuerwehr Mühldorf gegründet worden. Diese hat über 150 Jahre lang den Dienst an der Allgemeinheit geleistet,

Unbeschadet von Einsätzen zurückkommen

Männer und Frauen seien in der Nacht, von der Arbeit oder einer Feier ausgerückt, um den Mitmenschen zu helfen – sei es bei einem Brand, bei einem Verkehrsunfall, beim Auspumpen von Kellern oder beim Zersägen eines umgestürzten Baumes. Hetzl wünschte allen, dass sie unbeschadet von ihren Einsätzen zurückkommen.

Als Stadtoberhaupt werde er alles in seiner Macht stehende tun, dass die Feuerwehr Mühldorf für ihre Einsätze optimal ausgerüstet sei.

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