Mühldorf: Ehrenamtliche treffen sich zum Austausch

Nach einer längeren Pause wegen Corona trafen sich Ehrenamtliche im Bereich Asyl im Landratsamt Mühldorf zu einem Erfahrungsaustausch. Mit dabei: Mitglieder der Integrationsberatung am Landratsamt, des BRK Kreisverbands Mühldorf und der Freiwilligenagentur Ehrensache.

Mühldorf –Landrat Max Heimerl bedankte sich dafür, dass es nach wie vor Menschen gebe, die sich für Geflüchtete einsetzen. „Mir ist es wichtig, dass wir weiterhin in engem Austausch stehen.“

Matthias Burger, Teamleiter Integrationsarbeit am Landratsamt Mühldorf, informierte über aktuelle Zahlen und zog Bilanz über die bisherige Arbeit in 2020.

Landrat legt Wert auf Zusammenarbeit

Aktuell leben 1816 Menschen mit Fluchthintergrund im Landkreis, davon 317 in Gemeinschaftsunterkünften. 275 sind in dezentralen Unterkünften und 233 in der Anker Dependance in Waldkraiburg untergebracht. 975 anerkannte Asylbewerber leben in privaten Wohnungen und 16 sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Bis Oktober fanden 20 000 Beratungen zu teils sehr komplexen Problemen statt.

Burger hob die enge Vernetzung mit Institutionen, Vereinen und Verbänden hervor.

BRK-Ehrenamtskoordinatorin BRK Martina Wastlhuber organisierte mit der Freiwilligenagentur im Corona-Callcenter die Nachbarschaftshilfen.

Trotz der Beschränkungen vermittelte Wohnungslotsin Judith Grindinger 30 Personen in private Wohnungen.

In der abschließenden offenen Diskussion brachten die Ehrenamtlichen ihre Anliegen vor.

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