Monika Baumgartner kommt mit der Bergweihnacht nach Mühldorf

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Aktuelles Interview Freue mich, dass sich die Menschen Zeit für eine besinnliche Veranstaltung nehmen

Mühldorf–  Monika Baumgartner, derzeit in der beliebten Serie „Der Bergdoktor“ häufiger Bildschirmgast, tritt am Dienstag, den 17. Dezember, mit ihrer Bergweihnacht im Mühldorfer Stadtsaal auf. Unser Mitarbeiter Hans Rath hat die Schauspielerin vorab interviewt:

Frau Baumgartner, wie sind Sie zur Schauspielerei gekommen?

Ich wollte immer schon Schauspielerin werden, bereits als Kind habe ich mich oft verkleidet. Nachdem ich die Realschule beendet hatte, musste ich ein Jahr überbrücken, bis ich 18 Jahre alt war und mich bei der renommierten Schauspielschule Otto Falckenberg bewerben konnte. Ich arbeitete ein Jahr bei der Reifenfirma Semperit. Von den 150 Bewerbern bei der Schauspielschule wurden nur 12 genommen, aber ich habe die Aufnahmeprüfung geschafft.

Welches war Ihre erste Theaterrolle?

Das war die „Simba“ in dem Stück „Marquis von Keith“ im Münchner Nationaltheater. Das ist ein Schauspiel von Frank Wedekind. Es spielt in München im Spätsommer 1899.

Ihre erste Fernsehrolle?

Ich spielte in „Der Millionenbauer“ mit Walter Sedlmayr.

Sie haben auch mit Jörg Hube gespielt?

Ja, das war 2003 im Prinzregententheater. Wir gaben das Stück „Der zerbrochene Krug“ von Kleist in einer bayerischen Fassung. Im Film „Das große Hobeditzn“ spielte ich ebenso mit Hube wie in wie im Fernsehspiel „Kreuzwege“. Leider ist Jörg Hube viel zu viel verstorben. Erst kürzlich war im „Fraunhofer“ in München eine Gedenkveranstaltung zu seinem 10. Todestag.

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Was waren Ihre letzten Projekte?

Ich habe gerade in Wien gedreht. Dort wurde eine Folge von „Soko Wien“ mit Brigitte Kren, Stefan Jürgens und Lilian Klebow aufgenommen. Zuvor trat ich in Kufstein im Musical „Anatevka“ auf. Da habe ich auch zum ersten Mal bei einem Auftritt gesungen (die Golde, die Frau des Milchmanns Tevje, die Redaktion).

Welchen Film haben Sie zuletzt im Kino gesehen?

Die Dreharbeiten zum „Bergdoktor“ beschäftigen mich sehr. Mein Lebenspartner ist Rechtsanwalt, meine Schwester hat ein Geschäft für Raumausstattung. Da gibt es immer viel zu tun. Zweimal in der Woche besuche ich auch meine 91-jährige Mutter, die in einer betreuten Wohneinrichtung lebt. So komme ich also nicht ins Kino. Außerdem habe ich selbst in einem Kinofilm gespielt, und zwar mit Elmar Wepper, Dagmar Manzel und Ulrich Tukur in „Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon“.

Ein Kater hält Wache Welche Hobbys pflegen Sie?

Wie gesagt, ich bin sehr beschäftigt und viel unterwegs. Wenn ich einmal Zeit habe, arbeite ich gerne im Garten.

Ihr letztes Buch?

Mich interessierte „Lieber spät als nie. Wenn Mütter flügge werden“ von Michaela Seul. In dem Buch wird liebevoll beschrieben, wie Frauen lernen, ihren Mann zu stehen.

Wo wohnen Sie?

Ich wohne am Stadtrand von München.

Welches Sternzeichen sind Sie?

Ich bin Krebs.

Haben Sie ein Haustier?

Ja, einen 8-jährigen Kater mit dem Namen „Tabo“, der uns zugelaufen ist. Der bewacht uns (lacht).

Wie reisen Sie zu Ihren Auftritten?

Ich fahre selbst mit dem Auto. Manchmal ist es schon anstrengend, wenn man erst um 3 Uhr in der Nacht nach Hause kommt.

Was möchten Sie zu Ihrem Mühldorfer Auftritt sagen?

Ich freue mich, dass sich Menschen in einer zeitlosen Zeit für eine solche besinnliche Veranstaltung die Zeit nehmen. Interview Hans Rath

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