18 Monate vom Spatenstich zum Einzug: Kinderkrippe in Heldenstein eingeweiht

Segnung der neuen Räume: Astrid Nowak (von links), Kaplan Markus Nappert und Bürgermeister Helmut Kirmeier. bmo
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Segnung der neuen Räume: Astrid Nowak (von links), Kaplan Markus Nappert und Bürgermeister Helmut Kirmeier. bmo

Für die „Kleinen Helden“ aus Heldenstein gibt es neue Räume. Nach 18 Monaten Bauzeit hat die Kinderkrippe ihren Neubau bezogen. Vor Kurzem war Einweihung für das Millionen-Projekt.

Heldenstein – Bunt und fröhlich, offen und kindgerecht kommt sie daher, die neue Kinderkrippe „Kleine Helden“. Kürzlich wurde sie offiziell eingeweiht, von Kaplan Markus Nappert gesegnet und beim anschließenden Tag der Offenen Tür begeistert besichtigt und bespielt.

Die Rennstrecke war längst eröffnet. Im Eiltempo fetzten die Kleinen auf Bobby-Cars durch die weitläufigen Flure und Räume. Ein kleines großes Kinderparadies zum Spielen und Toben, Schlemmen und Ausruhen. Aufgrund des Wachstums von Heldenstein war die Erweiterung der alten Kinderkrippe im Untergeschoss der Grundschule dringend nötig. „In der heutigen Zeit, in der viele Frauen in ihren Beruf zurückkehren, wollen sie ihre Kinder gut untergebracht wissen. Ein entsprechendes Angebot ist sehr wichtig“ sagte Bürgermeister Helmut Kirmeier.

Rechtzeitig Zusage für Zuschuss bekommen

Im Jahr 2017 war der Neubau auf Gemeindegrund beschlossen und geplant worden. Vom Spatenstich am 29. März 2018 bis zum Einzug der Kinder im September hat alles gut geklappt. Helmut Kirmeier zeigte sich in seiner Ansprache bei der Einweihung dankbar, „dass aufgrund des Planungs- und Bau-Teams sowie des Amts für Jugend und Familie alles so schnell und unkompliziert über die Bühne ging und wir die Zuschusszusage von 457 000 Euro rechtzeitig bekommen haben.“ Die Baukosten von geschätzten 1,6 Millionen Euro liegen bisher bei gut einer Million Euro.

Nach der Segnung durch Kaplan Markus Nappert dankte Kirmeier dem Gemeinderat und der Verwaltung, dem Landratsamt und der Regierung von Oberbayern, den Architekten und allen Planern und Gewerken sowie den Nachbarn für ihre Geduld.

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Ganz besonders honorierte er die Krippenleiterin Astrid Nowak und ihr Team. Astrid Nowak zeigte sich in ihrer Rede sichtlich erleichtert und bedankte sich bei ihrem Team, dafür „dass ihr mir den Weg freigehalten habt. Wir sind ein super Team.“ Zudem lobte sie die Bauarbeiter, die „dieses tolle, offene Haus wachsen haben lassen.“

Bei Kaffee und Kuchen konnten sich Eltern und Interessenten beim Tag der offenen Tür umsehen und die Kinder die neuen Räumlichkeiten bespielen, liebevoll betreut von Erzieherinnen und Elternbeirat.

Neubau bereits belegt

Der Neubau ist mit 24 Kindern in zwei offenen Gruppen vorerst belegt, weitere fünf Plätze sind genehmigt. Offene Gruppe bedeutet, dass die Kinder überall spielen dürfen, wo es ihnen gerade gefällt. „Wir arbeiten situationsbezogen und entwicklungszentriert. Die Kinder entscheiden selbst, was sie brauchen und wollen“ erklärte Astrid Nowak.

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Und was meinten die Eltern? „Unsere Tochter mag gar nicht mehr nach Hause“ berichtete die 45-jährige Sibylle Rothert aus Heldenstein und freute sich „Die neue Krippe ist sehr geräumig“. Und die 30-jährige Rattenkirchnerin Sandra Bitzer schwärmte „So ein Erstbezug ist totaler Luxus. Es ist super hier. Hell und sehr freundlich.“

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