Mit Wildbändern den Unfallort markieren

Mühldorf. – Bekanntermaßen nehmen die Wildunfälle in dieser Jahreszeit drastisch zu.

Gerade in der Gemeinde Schwindegg ist das Unfallaufkommen mit Rehwild das höchste im ganzen Landkreis.

„Als Jäger haben wir das Problem bei einem gemeldeten Rehwildunfall möglichst schnell den genauen Unfallort oder die Stelle des Zusammenstoßes auszumachen, denn oft flüchten Rehe nach dem Unfallgeschehen noch hunderte von Metern weit“, erklärt Dr. Karl Dürner.

Um das angefahrene, leidende oder bereits tote Reh ausfindig zu machen sind die Jäger auf eine genaue Ortsbeschreibung angewiesen.

Aus diesem Grund hat die Kreisgruppe Mühldorf des bayerischen Jagdverbandes ein sogenanntes Wildband geschaffen, dass jeder Autofahrer bei sich haben sollte.

Die Wildbänder gibt es kostenlos in der Gemeinde, beim Mühldorfer Landratsamt oder in der KFZ-Zulassungsstelle. sb

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