Mettenheim: Bürgermeister Schalk hört auf

Am Donnerstag wird Bürgermeister Stefan Schalk das letzte Mal das Mettenheimer Rathaus aufsperren. Nach zwölf Jahren im Amt geht er in den Ruhestand. Asanger

Bürgermeister Stefan Schalk beendet zum 30. April seine zwölfjährige Amtszeit. Die Heimatzeitung hatte die Möglichkeit, ihn nach seinem persönlichen Rückblick zu befragen.

Mettenheim – Herr Schalk, sie waren zwölf Jahre als Erster Bürgermeister der Gemeinde Mettenheim tätig. Können Sie uns sagen, was für Sie die wichtigsten Ereignisse waren?

Schalk: „Für mich gab es viele wichtige Ereignisse, zwölf Jahre sind eine lange Zeit und ich habe mein Amt und die Verantwortung die damit verbunden ist immer sehr ernst genommen. Eines dieser wichtigen Ereignisse war für mich die Grundschulsanierung. Wir haben hier in fünf Bauabschnitten eine Schule saniert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Auch die Sanierung der Kinderwelt St. Michael mit dem Erweiterungsbau war ein tolles Projekt, das ich begleiten durfte. Hier haben wir helle und moderne Räume geschaffen, die sich perfekt dem Altbau anpassen. Allerdings ist uns auch dieser schon wieder zu klein geworden und ich konnte noch die zeitnahe Kinderkrippen-Erweiterung in die Wege leiten und hoffe, dass dies vom neuen Gemeinderat und Bürgermeister baldmöglichst umgesetzt wird. Auch der Breitbandausbau in Mettenheim sollte hierbei noch genannt werden. Dieser wertet die Gemeinde Mettenheim auf und ist in der heutigen Zeit ein wichtiger Bestandteil der modernen Infrastruktur. Des Weiteren konnten die Dorferneuerungen in Mettenheim und Gumattenkirchen abgeschlossen werden. Auch den Dorfladen der Gemeinde Mettenheim möchte ich hier nicht vergessen. Dieser attraktive Gemeindemittelpunkt mit dem integrierten Café ist mittlerweile ein beliebter Treffpunkt.“

Was war Ihr schönstesEreignis?

Schalk: „Als schönstes Ereignis habe ich die Feiern in der Kinderwelt St. Michael und in der Grundschule in Erinnerung. Für die war ich immer etwas ganz Besonderes, wenn ich bei solchen Veranstaltungen zu Gast war. Was gibt es schöneres, als leuchtende Kinderaugen.“

Was war für sie dastraurigste Ereignis?

Schalk: „Das ist gar nicht so einfach, aber ich würde sagen, dass sich der Freundeskreis verändert hat. Ich war mir natürlich dieser Auswirkung bewusst, aber letztendlich, wenn es dann eintrifft, ist es nochmal eine ganz andere Situation.“

Die Fragen stellte Petra Asanger

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