Margarethe und Sylvester Walch aus Polling: Ihr Geheimnis für 65 Jahre Eheglück

Seit 65 Jahren ein Paar: Zweiter Bürgermeister Andreas Maierhofer gratulierte Margarethe und Sylvester Walch zur Eiserne Hochzeit. Wagner

Das seltene Ehejubiläum der „Eisernen Hochzeit“ durften am 28. Dezember Sylvester und Margarethe Walch aus Polling feiern. 65 Jahre sind vergangenen, seit sie sich 1954 in Altötting vor dem Traualtar das Ja-Wort gegeben haben.

Polling – Kennengelernt haben sich die beiden sozusagen von Berufs wegen. Margarethes Vater war Lehrer und Rektor, der aus Schönau bei Berchtesgaden stammende Sylvester Walch war als Referendar an der Schule in Polling. Und damals war es üblich, dass man die neuen Kollegen zu sich nach Hause einlud, in diesem Fall in das Haus Mefferth, dem Elternhaus von Margarethe.

So lernten sich die beiden kennen und es wurde schon bald mehr daraus. Nach ihrer Hochzeit bezogen sie beim Lindner in Polling eine Wohnung, später in den sogenannten Lehrerhäusern und, nachdem Sylvester dort unterrichtete, in Flossing, ehe sie schließlich einen Anbau an das Elternhaus von Margarethe errichteten, wo sie auch heute noch wohnen.

Die Liebe und das Lesen hält sie zusammen

Verbunden hat die beiden ein Leben lang nicht nur die Zuneigung zueinander, sondern auch das gemeinsame Hobby des Lesens, dem sie beide heute noch gerne nachgehen. Zudem war Sylvester Walch über Jahrzehnte für die Pollinger Bücherei zuständig und hat diese aufgebaut. Weitere Vorlieben zu Musik und Kultur teilt das Jubelpaar ebenfalls, für Margarethe steht darüber hinaus ihr Garten ganz oben in der Liste ihrer Lieblingsbeschäftigungen.

Gefeiert wurde das Ehejubiläum, zu dem auch Pfarrer Armin Thaller und zweiter Bürgermeister Andreas Maierhofer gratulierten – er überbrachte auch die persönliche Gratulation des bayrischen Ministerpräsidenten – gemeinsam mit ihren Töchtern und ihrer Enkelin. wag

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