Am liebsten Schlitzohr oder Pfarrer: Manfred Kobler feiert Jubiläum

Viel Beifallgab es auch auf der Bühne für Manfred Kobler. Von links: Gertraud Schwarze, Manfred Kobler. Lamprecht
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Viel Beifallgab es auch auf der Bühne für Manfred Kobler. Von links: Gertraud Schwarze, Manfred Kobler.

Mit dem Stück „Da Störenfried“ der Volksbühne Mettenheim feierte Manfred Kobler sein 50-jähriges Bühnenjubiläum, wofür er bei der Premiere im Kulturhof ausgezeichnet wurde. Schauspielerkollegin und Vorsitzende Gertraud Schwarze übereichte die Ehrenurkunde des Verbands bayerischer Amateurtheater.

Mettenheim – Im „Störenfried“ spielt Kobler den um Paulas Erbe besorgten Martin, allerdings erinnerte Schwarze in ihrer Ansprache auch an die Anfänge seiner Bühnenlaufbahn, die 1969 mit der Komödie „Thomas auf der Himmelsleiter“ begann.Die Volksbühne hieß seinerzeit noch „Volksbühne Mühldorf“, trotzdem war es damals schon Anton Sabold, Gründer und langjähriger Leiter der Volksbühne Mettenheim, der Manfred Kobler entdeckte und seine Leidenschaft für das Schauspielen entfachte.

Am liebsten agiert er als „Schlitzohr“ oder „Pfarrer“, doch ist für ihn das Mitmachen und der Zusammenhalt in der Theatergemeinschaft das Wichtigste. Kobler bedankte sich beim ganzen Team, aber auch bei seinem Publikum, das den Jubilar bei der Premierenfeier gebührend würdigte. lmm

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