Lauterbach: Schneckentöter lassen die Hufeisen am besten fliegen

17 Teams demonstrieren ihre Hufeisen-Wurfkünste. bmo
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17 Teams demonstrieren ihre Hufeisen-Wurfkünste. bmo

Heldenstein – „Für wos trainierts ihr denn? Ihr trefft`s ja nix!“ rief es schon von weitem.

Ja, der Spaßfaktor war groß beim Hufeisenturnier der Feuerwehr in Lauterbach. 17 Mannschaften waren angetreten und demonstrierten hoch motiviert ihre professionellen bis kreativen Wurfkünste. In den Wurfpausen stärkte man sich mit Torten und Kuchen oder besuchte die Kinder in der beliebten Hüpfburg in der Feuerwehrhalle.

Weil auch andere Vereine nach 22 Jahren ihr Glück beim Hufeisenturnier versuchen wollten, wurde aus dem Ortsturnier vor vier Jahren ein „Offenes Hufeisen-Turnier“. Als solches zum dritten Mal ausgetragen, reisten die Athleten von nah und fern an. Besonders die Teams der österreichischen Partnerfeuerwehr hatten es in sich. Daniel Schmid, der zweite Kommandant der Feuerwehr Engersdorf sah`s entspannt: „Dabei sein ist alles“.

Am Ende holte tatsächlich das Team der „Schneckentöter“ aus Österreich den Hufeisen-Wanderpokal. Ob bei dem internationalen Wettkampf immer fair gespielt wurde? Für Thomas Axenbeck, der das Turnier organisiert und als Schiri beaufsichtigt hat, stand fest: „Do feid se nix!“

Gegen 18 Uhr wurde die Sau am Spieß geliefert und das 35. Sauessen der Feuerwehr vom Vorsitzenden Rupert Höpfinger eröffnet. Der freute sich besonders, dass Schenke, Bar und Bewirtung so gut funktionierten. „Das ist eine tolle Team-Leistung. Bei uns arbeiten und feiern alt und jung gemeinsam. Das ist nicht selbstverständlich.“

Nach der herzhaften Stärkung folgte die Siegerehrung aller Teams. Bürgermeister Helmut Kirmeier überreichte den „Schneckentötern“ mit Rupert Höpfinger den Hufeisen-Wanderpokal. Noch bis spätabends wurde bei zünftiger Musik ausgiebig gefeiert und getanzt.

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