Landratsamt für familienbewusste Personalpolitik ausgezeichnet

Nach der erfolgreichen Zertifizierung: (von links) Landrat Max Heimerl, Daniela Obermeier, stellvertretende Geschäftsbereichsleiterin Zentrale Angelegenheiten und Matthias Spirkl von der Personalabteilung im Landratsamt.
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Nach der erfolgreichen Zertifizierung: (von links) Landrat Max Heimerl, Daniela Obermeier, stellvertretende Geschäftsbereichsleiterin Zentrale Angelegenheiten und Matthias Spirkl von der Personalabteilung im Landratsamt.

Mühldorf. – Das Landratsamt Mühldorf darf weiterhin das Qualitätssiegel für eine familienfreundliche Personalpolitik tragen.

Bereits vor drei Jahren erhielt das Landratsamt zum ersten Mal das Zertifikat zum „audit berufundfamilie“.

Nun wurde der Landkreis als Arbeitgeber erneut zertifiziert. Das Zertifikat wird von einem unabhängigen Kuratorium aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden vergeben und gilt für drei Jahre. Die praktische Umsetzung wird dabei jährlich überprüft.

Offiziell sollte das Zertifikat im Juni durch Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey in Berlin übergeben werden. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat diese jedoch nicht als sonst übliche Präsenzveranstaltung stattgefunden, sondern als Online-Event. Hier sprach Schirmherrin Dr. Franziska Giffey ein Grußwort und gratulierte den Zertifikatsempfängern. Insgesamt wurden über 330 Organisationen im Rahmen des Online-Events gewürdigt, 32 kamen dabei aus Bayern.

Mehr Frauen in Führungspositionen

Die Freude im Landratsamt und bei den Verantwortlichen über das Zertifikat „audit berufundfamilie“ ist groß. Die Motivation sei hoch, die begonnenen Maßnahmen weiter zu entwickeln. Das teilt das Landratsamt in einer Pressemeldung mit.

Die Maßnahmen zeigen laut Landratsamt bereits Wirkung: Der Frauenanteil in Führungspositionen sei um knapp zehn Prozent gestiegen. Zudem steige auch die Teilzeitquote weiter an. Auf positive Resonanz im Unternehmen stießen auch die Angebote zur Kinderbetreuung in den Ferien.

Das Aushängeschild der familienfreundlichen Personalpolitik des Landratsamtes sind vor allem die flexiblen Arbeitszeiten: Die kurze Kernzeit von 9 bis 11 Uhr ermöglicht es den Mitarbeitern, ihre Arbeitszeit flexibel und familienorientiert einzubringen. Und auch auf die jüngst aufgetretenen Herausforderungen in Zeiten von Corona hätten die Verantwortlichen schnell und flexibel reagiert. So wurden die Telearbeitsplätze ausgeweitet und die Mitarbeiter mit Homeoffice-Arbeitsplätzen ausgestattet. Dies solle künftig weiter optimiert werden. Landrat Max Heimerl freue sich, dass die Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie Wirkung zeigen und gewürdigt werden: „Die erneute Auszeichnung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und mit unserer Personalpolitik weiterhin beste Arbeitsbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben für unsere Mitarbeiter im Landratsamt schaffen.“

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