Lagerhalle in Rattenkirchen abgebrannt: Schaden im sechsstelligen Bereich

Vollständig abgebranntist die Lagerhalle eines Vierseithofs in Haun. Über eine mögliche Ursache für den Brand kann die Polizei noch keine Aussage machen. fib/eß
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Vollständig abgebranntist die Lagerhalle eines Vierseithofs in Haun. Über eine mögliche Ursache für den Brand kann die Polizei noch keine Aussage machen. fib/eß

In der Nacht auf Donnerstag ist die Lagerhalle eines Vierseithofs bei Rattenkirchen komplett abgebrannt. Der Schaden liegt im sechsstelligen Bereich, bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann.

Rattenkirchen – Die Lagerhalle eines landwirtschaftlichen Hofs in Haun ist gestern früh komplett abgebrannt. Sieben Feuerwehren mit rund 120 Einsatzkräften waren vor Ort, dazu noch Einsatzwagen von Polizei und Kripo sowie zwei Rettungswagen.

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Kurz vor 2 Uhr ging der Notruf bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ein: Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Haun, ein Ortsteil der Gemeinde Rattenkirchen, brannte eine Lagerhalle. Als die ersten Feuerwehrkräfte ankommen, steht die Halle bereits lichterloh in Flammen. Rund 120 Feuerwehrkräfte aus Rattenkirchen, Weidenbach, Heldenstein, Lauterbach, Stefanskirchen, Obertaufkirchen und Waldkraiburg kämpften gegen das Feuer, die Lagerhalle und die darin abgestellten technischen Gerätschaften wurden trotzdem ein Raub der Flammen.

„Oberste Prämisse war, die anderen Gebäude zu schützen“, sagt auf Nachfrage Kreisbrandrat Harald Lechertshuber, der selbst vor Ort war. Der Funkenflug sei aufgrund des starken Windes enorm gewesen. Etwa dreieinhalb Stunden dauerten die Löscharbeiten, vormittags wurden die in der Halle eingelagerten Strohballen ins Freie geräumt, um Glutnester zu löschen.

Schaden liegt im sechsstelligen Bereich

Noch in der Nacht übernahm der Kriminaldauerdienst der Kripo Traunstein die Ermittlungen, die in weiterer Folge vom Fachkommissariat 1 der Kripo Mühldorf geleitet werden.

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Im Laufe des Tages haben die Beamten bereits erste Befragungen durchgeführt und Spuren gesichert. Die Ermittler werden von einem Brandsachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamts unterstützt. Die Polizei kann noch keine Aussagen über die Brandursache treffen. Die Schadenshöhe liegt nach einer ersten Einschätzung bei mindestens 500.000 Euro. Bei Arbeiten am Einsatzfahrzeug verletzte sich ein Feuerwehrmann an der Hand und kam zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus.

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