"Zehn Milliarden"

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an?

Regisseur Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen, er erkundet die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken.

Der Verlust der Esskultur fängt für den Regisseur nicht erst bei der Verschwendung an, er beginnt bereits bei der Erzeugung auf dem Feld. Wenn die Nahrungsmittel von immer weiter her kommen, dann wird auch der Blick darauf erschwert, wie sie erzeugt wurden.

Thurn empfand es als Auftrag seinens Publikums, "10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?" zu drehen. Schon bei der Recherche sei ihm klar geworden, dass es ein Unbehagen gegenüber den industriellen Methoden der Lebensmittelproduktion und -verteilung gebe, und zwar überall auf der Welt. Und dass immer mehr Menschen versuchten, eine neue Landwirtschaft aufzubauen, die Mensch und Natur respektiert.

"Zehn Milliarden" zu sehen bei der KAB im Waldkraiburger Kino am 1. Juni.

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