Wunderbare Stimmen für einen guten Zweck

Christa Schneider, Katharina Wittmann, Martina Koppelstetter und Rudolf Pscheidl nach dem Konzert. kirschner
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Christa Schneider, Katharina Wittmann, Martina Koppelstetter und Rudolf Pscheidl nach dem Konzert. kirschner

Zangberg – Teresa Schnellberger beendete mit der dramatischen Beschwörungsarie Ulrica „Re dell` abisso affrettati“ aus Verdis Maskenball die Benefizgala im Ahnensaal des Klosters Zangberg zugunsten des Mühldorfer Anna Hospizvereins.

Mit Schuberts „Liebesbotschaft“ aus Schwanengesang von Rudolf Pscheidl mit wohlklingenden Stimmen gesungen und – wie alle anderen Sängerinnen auch – von Markus Speckbacher am Flügel mit Zweiunddreißigstel-Passagen hervorragend begleitet, verstanden die Künstler die Zuhörer von Anfang an zu begeistern. Mit „Die Taubenpost“ trug die Brieftaube unermüdlich, alle Liebesbotschaften zum Haus der Geliebten.

Martina Koppelstetter, Alt, sang „Sechs griechische Lieder“ von Menos Chatzidakis. Die Sängerin verstand mit glockenreiner Stimme und Wohlklang in allen Lagen, in guter Textverständlichkeit die Zuhörer zu bezaubern.

Weiterer Glanzpunkt waren Pianist Speckbachers romantisch-poetische Lieder, bei denen der Komponist und die Sängerin ihre Ausdrucksstärke ausloten konnten.

Anschließend verstand die Sopranistin Christa Schneider mit der wundervollen Arie der Gräfin aus „Die Hochzeit des Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart, die Zuhörer direkt zu berühren. Und auch mit den Arien der der Liu aus Puccinis „Turandot: Signore ascolta und die Arie der Liu: Tu, che di gel sei cint, sang sie sich in die Herzen der Zuhörer. Für die umwerfende Ballade „Summertime aus „Porgy and Bess“ von Gershwin erntete sie zu Recht stürmischen Beifall.

Die Sopranistin Katharina Wittmann überzeugte mit zwei berühmten Arien der Mimi aus „La Boheme“ von Puccini und bot einmal mehr die Möglichkeit, ihre Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen und machte die Arien zu einem begeisternden Erlebnis.

In große Begeisterung versetzte Teresa Schnellberger (Mezzosopran) mit der Tränenarie „Va! Laisse couler mes larmes“ aus Werther von Jules Massenet.

Einen musikalischen Leckerbissen der besonderen Art servierte sie mit der Verführungs-Arie der Dalila: „Mon coeur s’ouvre a ta voix“ aus Samson und Dalilah von Camille Saint-Saens. Hier konnte sie ihre Stimme in all ihrer Stärke und Schönheit erstrahlen lassen. Die Arie ist wohl eine der schönsten Mezzo-Arien, die je komponiert wurde.

Dr. Hans Dworzak vom Anna Hospizverein führte gekonnt durch das Konzertprogramm und gab Erklärungen zu den Stücken und Komponisten.

Die Zuhörer dankten mit lang anhaltendem Applaus.

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