So wird gewählt

Bei der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag am 22. September 2013 hat jede Wählerin und jeder Wähler zwei Stimmen: Eine Erststimme für die Wahl einer beziehungsweise eines Wahlkreisabgeordneten (auf der linken, schwarzgedruckten Hälfte des Stimmzettels) und eine Zweitstimme für die Wahl einer Landesliste einer Partei mit allen von der Partei aufgestellten Kandidatinnen und Kandidaten in der dort festgelegten Reihenfolge (auf der rechten, blaugedruckten Hälfte des Stimmzettels).

Erst- und Zweitstimme können unabhängig voneinander abgegeben werden. Der Wähler beziehungsweise die Wählerin kann sich auch darauf beschränken, nur eine Stimme, sei es die Erst- oder die Zweitstimme, abzugeben; in diesem Fall zählt die jeweils nicht abgegebene Stimme als ungültig.

Mit der Erststimme beeinflusst der Wähler oder die Wählerin die personelle Zusammensetzung des Bundestages unmittelbar. Mit ihr wird die Hälfte der Abgeordneten des Deutschen Bundestages bestimmt. Die Zweitstimme ist entscheidend für die parteipolitische Zusammensetzung des Bundestages. Entsprechend dem Zweitstimmenverhältnis werden die Sitze auf die einzelnen Parteien verteilt. Sie ist somit die maßgebende Stimme.

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