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Sängerin kämpft gegen Ausgrenzung

Warum Sarah Connor sich bei 8500 Fans im Schlosspark Tüßling entschuldigt hat

Sarah Connor begeistert mit Liedern wie „Vincent“.
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Sarah Connor begeistert mit Liedern wie „Vincent“.
  • Hans Rath
    VonHans Rath
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Die Sängerin Sarah Connor gab im Schlosspark Tüßling ein Konzert vor ausverkauftem Haus. Weshalb sich die Sängerin bei ihren Fans entschuldigte, erfahren Sie hier.

Tüßling – 8500 Zuschauer waren bei sommerlichen Temperaturen in den Schlosspark Tüßling von Stephanie Gräfin Stephanie Bruges von Pfuel gekommen, um dem Konzert von Sarah Connor zu lauschen. Dafür erhielt sie von Cofo Entertainment, der veranstaltenden Agentur, einen „Sold Out Award“, einen Preis für ein ausverkauftes Haus.

Auf dem Parkplatz des Schlossparks standen unter anderem Autos aus Passau, Lindau und auch aus Österreich. Die Zuschauer nahmen also teils sogar weite Wege auf sich. Das Vorprogramm bestand aus Sascha Seelemann und Michi Wagner. Ersterer ist auch als Moderator bei Bayern 3 bekannt, dort hat er unter anderem die Morgensendung „Die Frühaufdreher“ moderiert. Zusammen mit der Gruppe „Glasperlenspiel“ hat er 2017 den Weihnachtshit „Heimkommen“ gesungen. Ein Jahr später gab es das Sternstunden-Lied „Ich wünsch‘ dir Sternstunden“, zusammen mit Christina Stürmer.

Neuer Rekord bei Eintrittskarten

Bevor der große Star die Bühne betrat, erschienen noch die Gastgeberin, Bruges von Pfuel und Reinhard Frauscher, Vorsitzender der Volksbank Raiffeisenbank und Hauptsponsor der Konzertreihe. Sie bedankten sich für das volle Haus: „Für die vier Konzerte des ‚Raiffeisen Kultursommers‘ in Tüßling sind 27 000 Eintrittskarten verkauft worden – ein neuer Rekord“.

Connor kam im hellblauen Minikleid und mit Cowboyhut auf die Bühne. Die 42-jährige schaffte es sofort, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Mit drei Tophits legte sie fulminant los: „Hör auf deinen Bauch“, „Kleinstadtsymphonie“ und „Bye Bye“ machten den Anfang. Auch eine Entschuldigung an die Fans gab es: „Tut mir leid, dass ich mich zwei Jahre zu unserem Date verspätet habe – es ist ein bisschen Leben dazwischen gekommen. In jeder Stadt war es anders, wir spielten mit und ohne Masken, es war voll oder halb leer. Da haben wir die Windmaschinen ausgemacht – sonst hätte es auf mich gezogen“.

„Dazwischen sind wir Freunde“ widmet die bekannte Sängerin ihrem Lebenspartner Thomas Stieger, der neben ihr die Bassgitarre spielt. Mit ihm ist sie seit zwölf Jahren liiert. Dabei hält sie ein Herz hoch, auf dem „Sarah und Stieger“ zu lesen ist.

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Bei „Bonnie und Clyde“ holt sich Connor Unterstützung auf die Bühne – der 26-jährige Tüßlinger Fabian Kandzia macht das Rennen und kann stimmlich durchaus überzeugen.

Zum Schluss singt Connor ihr umstrittenes Lied „Vincent“. Die Mutter von vier Kindern möchte darauf nicht verzichten: „Ich will Botschaften senden. Ich gebe Statements ab, zum Beispiel gegen Rassismus oder Homophobie. Wir müssen für Frieden, Freiheit und Demokratie einstehen.“ sh

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