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Erstes Konzert nach 13 Monaten

Andreas Seifinger und Miriam Peter: Virtuoses Spiel bei Moonlight-Show in Waldkraiburg

Gitarrenvirtuose Andreas Seifinger mit seiner Partnerin, der Geigenspezialistin Miriam Peter aus München.
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Gitarrenvirtuose Andreas Seifinger mit seiner Partnerin, der Geigenspezialistin Miriam Peter aus München.

Gitarrenvirtuose Andreas Seifinger war zu Beginn des Konzertes sichtlich bewegt: „Vor 13 Monaten war unser letzter gemeinsamer Auftritt. Und es ist ein wunderbares Gefühl, dass wir hier in unserer Nachbarstadt Waldkraiburg bei den Moonlight-Shows spielen können, open-air an einem angenehmen Sommerabend.“

Von Erika Fischer

Waldkraiburg – Zusammen mit seiner Partnerin, der Geigenspezialistin Miriam Peter aus München, hatte er eingeladen zu „Stringmade“, einem mit Saiten versehenen Ausflug in die Welt des Tango. Und es war grandios, was das Duo seinen Instrumenten entlockte.

Ein Ohrenschmaus für die Zuhörer

Nach den bekannten Klängen von „La Cumparsita“ leitete Seifinger mit „El Choclo“ über zu den Anfängen des Tango im Buenos Aires des Jahres 1903 mit seinen Nachtclubs. Miriam Peter entfaltete erneut ihr technisch vollkommenes Spiel. Es folgte eines der über 300 Stücke von Astor Piazolla, der es im Tango nuevo versteht, Jazz-Elemente und die Klassik des 20. Jahrhunderts einzumischen.

In die nordamerikanische Ragtime-Szene Scot Joplins entführte der beschwingte „Fascinator“, bevor das Duo zurückkehrte nach Rio de Janeiro Ende des 19. Jahrhunderts mit einer Mixtur aus Tango, Polka und Walzer in „Choro“ und dem sehr melodischen „Tico Tico“, dem ‚Spatz im Maisfeld‘ von Zequinha de Abien, in dem Seifinger seine Gitarre zur Zither umfunktionierte, stets spontan, fantasievoll und nuancenreich begleitet von Miriam Peter.

Alles Tango oder was?

Nach dem finnischen Tango „Märchenland“ und der Suite „Espana“ kündigte Seifinger „alles Tango oder was?“ an: Es folgten drei Stücke in „anderem Gewand“. Eines davon war Paul McCartneys „Michelle“ im Dreivierteltakt und Anton Karas‘ Harry-Lime-Theme.

Ein letzter Höhepunkt war „Habanera“ aus „Carmen“, bevor mit dem berühmten Czardas des Italieners Monti eine erste Zugabe folgte. Nach einem zweiten „Stringmade“-Stück wurde das begeisterte Publikum in die Sommernacht entlassen, getreu dem Motto des Hauses: Ohne Kultur fehlt uns was.

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