Spätromantik und Barock in St. Salvator

Das Mühldorfer Akkordeon-Ensemblezeigt in der Kirche St. Salvator die klangliche Vielfalt des Instruments auf. Veranstalter

Mühldorf. – Das Mühldorfer Akkordeon-Ensemble wurde 1980 von Erwin Altmayer gegründet.

Die Mitglieder, allesamt ehemalige Schüler der Musikschule Mühldorf, vereint die Freude an der Musik. Am Samstag, 28. September, um 19 Uhr geben sie in der Kirche St. Salvator in Ecksberg ein weiteres Konzert ihres diesjährigen Programms mit Stücken aus der Spätromantik von Jacques Nicolas Lemmens und Théodore Dubois sowie bekannter Barockkomponisten wie Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach und Christoph Willibald Gluck.

Die anspruchsvollen Werke wurden ursprünglich für die Orgel komponiert und werden von dem Quintett in einer Bearbeitung für das Akkordeon virtuos vorgetragen. Das Ensemble zeigt die klangliche Vielfalt eines oft unterschätzten Instruments. Einige Stücke, wie die Fanfare von Lemmens, erinnern an ein Orgelkonzert, während andere, wie die Sinfonia aus der Oper Solomon von Georg Friedrich Händel, Zuhörer in einem Sinfoniekonzert wähnen.

Temporeiche Kompositionen, wie die Toccata von Dubois, werden ergänzt von gefühlvollen Stücken, wie das bekannte Air aus der 3. Orchestersuite von Johann Sebastian Bach.

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