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Festmusik erklingt im Altarraum

Klassische und eigene Kompositionen präsentiert das Ensemble in der Pürtener Kirche

Anhaltenden Beifall erhielten (von links) Josef und Elisabeth Überacker, Katharina Wittmann und Tobias Gründl für ihren Auftritt.
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Anhaltenden Beifall erhielten (von links) Josef und Elisabeth Überacker, Katharina Wittmann und Tobias Gründl für ihren Auftritt.
  • Erika Fischer
    VonErika Fischer
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Zum 33. Mal erklang die Festmusik in der Kirche Mariä Himmelfahrt in Pürten. Das Ensemble um Josef Überacker begeisterte das Publikum mit klassischen Stücken und eigenen Kompositionen

Waldkraiburg – Von der ersten bis zur letzten Note begeisterte Josef Überacker, über 30 Jahre lang Organist und Chorregent in Mühldorfs Sankt Nikolauskirche, bei der Festmusik zur Osterzeit in der Pürtener Kirche Mariä Himmelfahrt. Ihm zur Seite stand das Starensemble mit seiner Tochter Elisabeth an der Violine, Tobias Gründl als Tenor und am Akkordeon sowie Katharina Wittmann als Sopran und an der Gitarre.

Eingestimmt von der Orgel mit Johann Sebastian Bachs mächtiger Toccata in d-Moll konnte die Violinistin im nächsten Stück ihr Können beweisen mit dem geschmeidig fließenden „Jesu bleibet meine Freude“. Sie begleitete auch das tänzerische „Meine Seele hört im Sehen – alles jauchzet, alles lacht“ von Georg Friedrich Händel. Hier zeigte Sopranistin Wittmann auch bei hohen Tönen Klarheit und Stärke. Voll zur Entfaltung kam ihre Stimme im getragenen „Lascia ch’io pianga“, dem das Largo für Violine und Orgel folgte. Beim folgenden „Sub tuum praesidium“ überzeugte sie zusammen mit Tenor Gründl.

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Nach einer Abwechslung mit der Sicilienne der Maria Theresia Paradis, eine Zeitgenossin Mozarts, folgte eine Wende im Programm. So spielte Gründl im Altarraum mit seinem Akkordeon seine Eigenkomposition „Amour mysterieux“, Wittmann präsentierte eine Gitarrenmelodie und anschließend spielten beide im Duett ein ins Ohr gehendes Stück, bei dem Gründl am Cayon den rhythmischen Akzent setzte. Er brachte so eine neue Klangfarbe in die Darbietung.

Anschließend wurde es mit Franz Schuberts „Ave Maria“ für Violine und Orgel wieder klassisch und Wittmanns Stimmkraft und Vielseitigkeit füllte beim „Alleluja“ aus Mozarts Motette „Exsultete, jubilate“ den Kirchenraum.

Nach dem ersten Schlussapplaus folgte, gleichsam als Zugabe, Wittmanns „Lass dein Antlitz über uns leuchten, segne den Tag, segne das Glück“, begleitet von Violine und Orgel. Anschließend überschütteten die begeisterten Zuhörer die vier Künstler mit lang anhaltendem Beifall.

Die Festmusik fand nach zwei Jahren coronabedingter Pause am Weißen Sonntag bereits zum 33. Mal statt. JF

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