+++ Eilmeldung +++

Kommt die Trendwende? Scholz laut Umfrage nur noch knapp vor Laschet

Vorsprung schmilzt

Kommt die Trendwende? Scholz laut Umfrage nur noch knapp vor Laschet

Das Rennen um die Kanzlerschaft ist offen wie selten zuvor. Gut eine Woche vor der Bundestagswahl …
Kommt die Trendwende? Scholz laut Umfrage nur noch knapp vor Laschet
Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Kostbarkeiten von der Renaissance bis zur Klassik mit "La Fonte Della Gioia" im Haus der Kultur

Mal gefühlvoll, mal kernig

Das Ensemble "La Fonte Della Gioia" mit Johannes Schmidt (Blockflöte), Ferenc Szelin Bene (Traversflöte), Eva Barbarino (Cembalo) und Monika Gaggia (Violoncello) . Foto kis
+
Das Ensemble "La Fonte Della Gioia" mit Johannes Schmidt (Blockflöte), Ferenc Szelin Bene (Traversflöte), Eva Barbarino (Cembalo) und Monika Gaggia (Violoncello) . Foto kis

Einen beglückenden Sonntagnachmittag bescherte das Ensemble "La Fonte Della Gioia" den Zuhörern im vollbesetzten Saal im Waldkraiburger Haus der Kultur. Johannes Schmidt (Blockflöte), Ferenc Szelin Bene (Traversflöte) Eva Barbarino (Cembalo) und Monika Gaggia (Violoncello) brachten bei wechselnder Kombination ihrer Instrumente Kostbarkeiten von der Renaissance bis zur Klassik zum erklingen - auf höchstem musikalischem Niveau.

Das Quartett führte darüber hinaus lehrreich durch das Konzertprogramm, die Besucher erfuhren viel Wissenswertes über die Werke und deren Komponisten.

Mit der Triosonate in C-Dur für Blockflöte, Traversflöte und Basso continuo von Johann Joachim Quantz überzeugte das Ensemble sein Publikum gleich zu Beginn durch ihre virtuose und unterhaltsame Interpretation. Hörbar beeindruckend war Ferenc Szelin Bene elegante Tongebung und perfekte Gestaltungskunst, in angenehmen Zwiegespräch mit Johannes Schmidts weichem Ton der Blockflöte. In wunderbarem Zusammenspiel mit Cello und dem obligaten Cembalo kam das viersätzige Werk in beeindruckender Klangvielfalt zum Ausdruck.

Mit ihrer ausdrucksstarken Spielweise ließen die vier Musiker auch Georg Philipp Telemanns a-Moll-Triosonate erklingen, ehe Eva Barbarino mit schlafwandlerischer Sicherheit die glitzernden, filigranen Töne in den beiden berühmten Cembalo-Sonaten von Domenico Scarlatti anschlug.

In Händels G-Dur-Sonate spielte Ferenc Szelin Bene seine Traversflöte mit enorm wandlungsfähigem Ton und erstaunlicher Leichtigkeit. Er artikulierte die langsamen Sätze mit blühendem Flötenton und wusste mit seinem federnd-rhythmischem Spiel den tänzerischen Charakter der Sätze Bourée und Menuetto lebendig und mit viel Gefühl zu gestalten.

Anschließend stand für Monika Gaggia die "Ricercar Nr.5" für Cello von Domenico Gabrieli auf dem Programm. Sie spielte das Werk mit kraftvollem und kernigem Celloton, dabei hätte ein etwas weicherer Bogenstrich dem Klang gut getan.

Mit Diego Ortiz zwei "Recercada" entführte das Ensemble die Zuhörer mit italienischer Instrumentalmusik der Renaissance nach Neapel. Es präsentierte die schwungvollen Sätze abwechslungsreich mit urwüchsigem Musikantentum in verschiedenen Facetten und traf dabei ganz den Geschmack des Publikums.

Zum Abschluss spielten die Musiker das Trio in g-Moll für Altblockflöte Traversflöte und Basso continuo. Die beiden lebhaften Ecksätzen wurden mit sonorem Ton und Frische zu Gehör gebracht. Schön gelang der zweite Satz mit seinen klangvollen Solopassagen: Beeindruckend war Johannes Schmidts barocke Tongebung auf der Altblockflöte. Dabei führte er mit Ferenc Szelin Benes Traversflöte einen intensiven Dialog.

Das Vivace-Finale aus Quantz Triosonate wurde nach lang anhaltendem Beifall als Zugabe wiederholt.

Kommentare