Ganz romantisch

Romantischpräsentiert sich das Symphonieorchester Mühldorf. von Ahn

Mühldorf.   – Unter der bewährten Leitung von Georg Haider spielt das Symphonieorchester Mühldorf in seinem Herbstkonzert am Samstag, 16. November, Werke der Romantik.

Am Anfang steht die Ouverture „Die Ruinen von Athen“ von Ludwig van Beethoven, dessen 250. Geburtstag im kommenden Jahr gefeiert wird. Er hat dieses Werk zur Theatereröffnung in Pest komponiert, die Uraufführung war im Februar 1812.

Mit der Symphonie in D-Dur des ostböhmischen Komponisten Jan Voricek geht das Programm weiter. Es ist dies seine einzige Symphonie; er verstarb bereits mit 34 Jahren! Er studierte in Wien bei Johann Nepomuk Hummel und wurde zu einem herausragenden Konzertpianisten und Hoforganisten. Die Komposition seiner klangstarken und dramatischen Symphonie kann den thematischen und rhythmischen Einfluss Beethovens nicht verleugnen.

Nach der Pause wird das Hauptwerk des Abends, die erste Serenade (op.11) von Johannes Brahms, aufgeführt. Er komponierte sie 1857, also im Alter von 24 Jahren. Das Werk umfasste ursprünglich nur vier Sätze, denn er wollte eine klassische Symphonie daraus machen. Er erweiterte es später auf sechs Sätze und betitelte es weiterhin als Serenade. Er schätzte Beethovens Werk sehr und setzte daher die Messlatte sehr hoch. Erst später schrieb er vier eigene Symphonien.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr in der Aula der Mittelschule, Karten an der Abendkasse. re

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