Der dritte Liedermacherabend

Die Geschichten aus dem Leben gegriffen, die Musik eine besondere Art Mundartpop: Alfons Hasenknopf ist beim Liedermacherabend dabei. Fonse Demmelhuber

Waldkraiburg – Der Liedermacherabend im Haus der Kultur geht in die nächste Runde.

Bereits zum dritten Mal stellen Künstler aus der Region ihre eigenen Songs vor. Wieder mit dabei ist Helga Brenninger, an ihrer Seite am Donnerstag, 28. November, ab 20 Uhr im kleinen Saal auch Alfons Hasenknopf und Bianca Amapola.

Alfons Hasenknopf ist mittlerweile zu einem der bekanntesten Liedermacher aus der Region aufgestiegen. Der in Marktl lebende Musiker steht für eine ganz besondere Art von Mundartpop – verknüpft er doch das Urjodeln mit moderner Musik. Auch seine Geschichten sind mitten aus dem Leben gegriffen und regen zum Schmunzeln ebenso wie zum Nachdenken an.

Oft schreibt er seine Lieder auf Berghütten – wochenlang allein, fernab von Alltag, Hektik und Lärm. Diese Hüttenatmosphäre bringt Hasenknopf direkt auf die Bühne, ganz clean, ganz zart, ganz fein – eben unplugged und pur.

Bianca Amapolas Musik steht im ständigen Wechselspiel zwischen Stärke und – wie sie es nennt – einfühlsamer „Leisigkeit“. Die Texte der aus dem Landkreis Erding stammenden Songwriterin zeigen Verletzlichkeit und Fülle. Amapola lädt ein, in den vorgehaltenen Spiegel zu schauen und aus ihren gitarrenumwobenen Reimen eine eigene Wahrheit zu spinnen.

Helga Brenninger aus Dorfen ist ein immer wieder gern gesehener Gast. So war sie bereits bei den vergangenen Liedermacherabenden dabei. Sie wird ebenfalls einige Lieder aus ihrem Repertoire beitragen. Ihre Texte drehen sich um Natur, Erlebtes und ihr „Lebensgfui“. All das drückt sie in Bayerisch aus, ihrer „Herzenssprach“.

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