Büchners Briefe

Als Georg Büchner 1835 wegen staatsverräterischer Handlungen steckbrieflich gesucht wurde, beschrieb das Amt den damals 21-Jährigen mit dem frischen Gesichtsausdruck und dem kleinen Mund darüber hinaus noch mit dem besonderen Kennzeichen der Kurzsichtigkeit. Dass sich hinter der gewölbten Stirn Büchners alles andere als Kurzsichtigkeit verbirgt, steht außer Frage. Zwar schreibt er in seinen Briefen, "Ich habe keinen Schrei für den Schmerz, kein Jauchzen für die Freude, keine Harmonie für die Seligkeit. Dies Stummsein ist meine Verdammnis. Ich habe dir's schon tausendmal gesagt: Lies meine Briefe nicht - kalte, träge Worte!" Annett Segerer und Nik Mayr lesen im Theater Belacqua in Wasserburg aber dennoch aus Büchners Korrespondenz. Weitere Lesungen von "Lies meine Briefe nicht" sind am 2. Februar und am 2. März. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

Wer sowohl die Lesung als auch die folgende Musiktheaterproduktion "Woyzeck" (ab 25. Januar) oder die Schauspielproduktion "Dantons Tod" (ab 15. März) besucht, bekommt Rabatt. Einfach die jeweilige Karte der bereits besuchten Veranstaltung zur anderen Produktion an die Abendkasse mitbringen.

Karten gibt es im Vorverkauf über alle Filialen der Sparkasse Wasserburg, in der Buchhandlung Fabula Wasserburg, im Kroiss-Ticketcenter Rosenheim, beim Kulturpunkt Isen, in der Buchhandlung Cortolezis Bad Aibling. Kartenreservierung, Gutscheine und weitere Informationen gibt es über Internet www.belacqua.de und Telefon 08071/103261. re

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