Black is back

Bernds Konzert in Mühldorf löste bei Eva Jacob von den Jacob-Sisters Erinnerungen an ihre Zeiten mit Roy Black aus. Davon erzählte sie im Haberkasten mit tränenerstickter Stimme.

Mühldorf. – Seine Managerin Christine Christel hatte Bernd Roberts als musikalischen Sohn Roy Blacks angekündigt.

Und der langjährige Weggefährte des beliebten heimatlichen Schlagersängers Roy Black begann sein Konzert mit einer Homage an das Idol, in dem er seinen verstorbenen Freund gefühlvoll nachtrauerte.

Dann trug er über zwanzig Titel von Roy Black in seiner eigenen Interpretation vor. Er tat das mit kräftigerer Stimme als sein Vorbild und durchaus rasanter und hatte bald die Sympathien des Publikums im vollen Saal gewonnen. Begleitet wurde er von seiner Vier-Mann-Showband „Black is back“, die mit Schlagzeug, E-Bass, E-Gitarre, Keyboard und viel Elektronik mitreißend begleiteten.

Der Funke zum Publikum sprang sofort über, denn Bernd ist ein Unterhalter, spricht die Leute an und wirkt trotz aller Showelemente bescheiden. Dass die Gäste die Ohrwürmer mitsangen, steht als Beweis für die gute Unterhaltung. Beim Lied „Schön ist es auf der Welt zu sein“ sang die kleine Lara herzerfrischend auf der Bühne mit, und bei „Ganz in Weiß“ holte er sich Daniela Reimchen auf die Bühne, die Titelträgerin von „Mrs. Deutschland Globe“ und „Mrs. World Germany“.

Mit „Devil in disguise“ und später mit dem Jailhouserock bewies Roberts, dass er auch den Elvis ganz gut „drauf hat“. Er zog dazu eine Lederjacke an, und mit mehreren weiteren Rocktiteln bewies er mit seiner Band, dass er dieses Chambre durchaus beherrscht. Auch Roy Black liebte den Rock ’n‘ Roll.

Bezeichnend, dass Eva Jacobs, die jüngste der Jacobsschwestern, die mit Roy Black zusammengearbeitet haben, das Mikrofon ergriff und mit Tränen in den Augen von Erinnerungen berichtete. Dies könnte als gutes Omen gewertet werden für das Musical über Roy Black, das Roy Blacks Gitarrist Horst Freckmann getextet hat und das bereits im kommenden Jahr aufgeführt werden wird. Natürlich mit Bernd Roberts in der Hauptrolle.

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