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Naturally 7 – Der Stadtsaal kocht

Bei den Songs der New Yorker Band ist von Gospel bis Rock alles dabei

Die Musiker auf der Bühne: (von links) Rod Eldridge, Sean Simmons, Warren Thomas, Ricky Cort, Roger Thomas, Dwight Stewart und N’Namdi Bryant.
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Die Musiker auf der Bühne: (von links) Rod Eldridge, Sean Simmons, Warren Thomas, Ricky Cort, Roger Thomas, Dwight Stewart und N’Namdi Bryant.
  • Nicole Sutherland
    VonNicole Sutherland
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Das Publikum hatte an diesem Abend alle Hände voll zu tun. Es wurde gelacht, geklatscht und getanzt. Eine wahrhaftig ausgelassene Stimmung nach der langen coronabedingten Pause.

Mühldorf – Dynamisch und energetisch zeigten die sieben Musiker von Naturally 7 von Anfang an starke Bühnenpräsenz und steigerten sich im Lauf des Abends bis der Stadtsaal kochte. Das Erstaunliche daran ist, dass „Die Band ohne Band“, wie sie sich nennen, das ganz ohne Instrumente schaffte. Die A-Cappella-Band ahmt Instrumente nach, lässt den Bass dröhnen und Gitarren jaulen, singt im Chor, zu zweit, als Quartett, oder alle sieben in kreativen Arrangements.

Sie tanzen zu ihren von Rap und Hip Hop beeinflussten Songs, die sich im Stil nicht festlegen lassen, wie sie selbst sagen. Wenn sie gefragt werden, ob es Reggae, Rock, Funk, Pop oder Gospel ist, so antworten sie „Yeah“.

Von Sting bis Phil Collins war alles dabei.

Denn es ist von allem etwas, wie in ihrem Song „Keep the customer satisfied“, in dem sich Hip Hop mit Gospel mischt.

Ihre Wurzeln haben die sieben Musiker aus New York im Gospelchor ihrer Kirchengemeinde. So sind ihre Texte zumeist spirituell, wie in „Jericho, break these walls“ und mit einer leicht zugänglichen Botschaft.

Sie interpretieren aber auch Hits von Sting „Englishman in New York“, oder Phil Collins, „In the Air tonight“, verbreiten gute Laune und sind mit coolen Dance-Moves immer in Bewegung.

Die Band will die Gesellschaft wieder vereinen.

Außerdem wollen sie in Zeiten, in denen so vieles getrennt wird, mit ihrem Song „One Love“ ein Zeichen setzen, „dass uns viel mehr eint, als dass es uns trennt und dass wir eine große Familie sind“. Begonnen hat alles vor mehr als 20 Jahren, als sie mit ihrem ersten Song in einem Wettbewerb in New York auftraten und gewannen.

Nach Auftritten in San Francisco, Miami, Boston, Los Angeles und in weitern 20 Städten, entschieden sie, dass sie einen zweiten Song schreiben würden.

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Das Publikum hatte viel zu lachen. Rührend ist die Suche nach dem ältesten verheirateten Pärchen im Publikum, dem Naturally 7 den Song „Love“ widmet.

Naturally 7 bezieht das Publikum während des ganzen Konzertes mit ein und springen auch mal in die Menge.

Es wird mitgeklatscht, gesungen und auch die Taschenlampen des Handys kommen feierlich zum Einsatz. Der Auftritt musste wegen der Pandemie viermal verschoben werden. Nun konnte er endlich stattfinden. RE/JUF

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