"So ändern sich Zeiten"

In der Galerie im Ganserhaus des Arbeitskreises 68 in Wasserburg wird am heutigen Samstag, 26. Januar, um 18 Uhr die Ausstellung "So ändern sich die Zeiten" eröffnet. Alexander Heck zeigt eine Retrospektive seines fotografischen Werkes aus drei Jahrzehnten. "Es sind Bilder, die mich einfach berühren", beschreibt der Wasserburger Fotograf seine Fotokunst mit Körper- und Portraitfotografie, Architektur- und Landschaftsaufnahmen. Atmosphärisch dichte Bilder verfallener Gemäuer und intakter Gebäude, Steine, die sich zu Strukturen formieren wecken die Fantasie ihrer Betrachter. In teils kolorierten Arbeiten lebt die analoge Fototechnik der Vergangenheit wieder auf. Seinem Lieblingsmotiv, Bäume im Herbst und Winter, hat der Künstler einen eigenen Raum gewidmet. Wie die Maler der Romantik in ihren Gemälden pflegt auch Alexander Heck in seinen Bildern eine stimmungsvolle Ästhetik der Vergänglichkeit.

Alexander Heck, Jahrgang 1950, gilt als Wasserburger Urgestein. Er ist in der Innstadt geboren und auch aufwachsen. Als 13-Jähriger entdeckte er die Leidenschaft zur Fotografie. Seit einem Fotowettbewerb in der Schule stand für ihn fest, er wird Fotograf. Gegen den Willen des Vaters verließ er wenig später das Gymnasium, um bei Anton Steiner in Haag das Fotografenhandwerk zu erlernen. Der Lehrzeit folgten lange Reisen durch Europa. Damals ist wohl auch die Faszination für das Landschafts- und Natursujet entstanden. Sein Traum Fotojournalist zu werden, ließ sich nicht verwirklichen. "Wasserburg ist meine Oase, ein Ort, der mich nie losgelassen hat", sagt Alexander Heck über seine Verbundenheit zur Stadt.

Zur Eröffnung am heutigen Samstag spricht Stefan Scherer, Kurator des Arbeitskreises 68. Die Ausstellung ist bis 24. Februar donnerstags bis sonntags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. re

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