Kosten für Krippe auf dem Prüfstand: Gemeinde Mettenheim will Kosten sparen

Hier soll der Neubau der Kinderkrippe in Mettenheim entstehen. Der Gemeinderat Mettenheim will jetzt noch einmal die Kosten für das Vorhaben senken, weshalb die Maßnahme auf den Prüfstand kommt.
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Hier soll der Neubau der Kinderkrippe in Mettenheim entstehen. Der Gemeinderat Mettenheim will jetzt noch einmal die Kosten für das Vorhaben senken, weshalb die Maßnahme auf den Prüfstand kommt.

Aus formalen Gründen ist der ursprüngliche Beschluss des Gemeinderats Mettenheim über die Erweiterung der Kinderkrippe ungültig. Deshalb hat das Gremium die Entscheidung aus dem April jetzt einstimmig erneuert.

Mettenheim – Damit verbunden sind Maßnahmen, die die Kosten senken sollen.

Hintergrund der erneuten Beschäftigung mit dem Thema ist ein Formfehler während der Sitzung Ende April. Auf Antrag von Hans Auer (SPD) hatte die Gemeinde den damaligen Beschluss an das Landratsamt zu Überprüfung übergeben.

Das Landratsamt teilte jetzt als Dienstaufsichtsbehörde mit, dass der damalige Beschluss ungültig sei, weil ein Gemeinderatsmitglied während des Abstimmungsprozesses die Sitzung verlassen hatte und der Beschluss damit gegen die „Mitgliedschaftsrechte“ des Gemeinderats verstoßen habe. Bei der jüngsten Sitzung betonte Bürgermeister Josef Eisner , dass die Ausführungsplanung und Vergabeleistungen der Fachplaner bereits in Auftrag gegeben worden seien.

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Die Fachplaner und das Architekturbüro hätten allerdings noch keine Ausschreibungen durchgeführt, sodass der Prozess vorerst angehalten worden sei. Um Kosten zu senken, solle jetzt für die unterschiedlichen Gewerke Alternativplanungen erstellt werden. Außerdem stehe die Planung der Heizungsanlage zur Diskussion. Eisner schlug vor, das neue Gebäude an die Heizungsanlage des bestehenden Kindergartenbestandsbaus anzuschließen und somit an Ausgaben einsparen. Auch der Aufzug wird laut Eisner nicht benötigt. Der Schacht und die nötigen Anschlüsse sollen allerdings vorgesehen werden.

Einstimmig verständigte sich der Gemeinderat darauf, dem Architekturbüro Utzinger und den jeweiligen Fachplanern den Auftrag zu erteilen, die Einsparungsmöglichkeiten zu prüfen und die Kosten zu ermitteln.

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