Kommunalwahl 2020: SPD tritt in Schwindegg mit kleiner Liste zur Gemeinderatswahl an

Zwei von drei Kandidaten: Raoul Bertrand und Verena Wiltschka wollen für die neue Schwindegger SPD in den Gemeinderat. Friedrich

Es gibt derzeit in Schwindegg noch keinen SPD-Ortsverband, der sollte in der nächsten Zeit wieder auf die Beine gestellt werden. Zumindest haben sich aber schon drei Personen bereitgefunden, sich für eine SPD-Liste aufstellen zu lassen.

Von Anton Friedrich

Schwindegg – Bei der Aufstellungsversammlung in der Pizzeria „Da Nino“ waren neben der SPD-Kreisvorsitzenden Angelika Kölbl, dem Juso-Unterbezirks-Vorsitzenden Frank Mürkens – er leitete die Wahl – rund 15 Interessierte anwesend.

Einsatz für Senioren der Gemeinde

In seiner Begrüßungsrede stellte Raoul Bertrand fest, dass die Bevölkerung immer älter wird, doch für diese Personen in der Gemeinde wenig getan wird. Muss eine ältere Person zu einem Arzt- oder Behördenbesuch in einen anderen Ort oder Stadt fahren stößt er dabei auf die erste Schwierigkeit. Wenn er selbst kein Fahrzeug besitzt, oder mit der Bahn nicht dort hinreisen kann, steht er beim ÖNPV fast auf verlorenem Posten. Hierbei möchte er und seine Kolleginnen, sollten sie in den Gemeinderat gewählt werden, sich verstärkt dafür einsetzen, dass die ÖNPV-Anbindungen verbessert werden.

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Alte Themen in Schwindegg für die SPD noch immer aktuell

Mürkens stellte in seinem Grußwort fest, dass er in Archiven gekramt hatte und dabei feststellte, dass bereits im Jahr 1994 im Kreistag über zwei Themen gesprochen wurde, die heute noch immer in den Kinderschuhen stecken. Zum einen starke ÖNPV-Anbindungen und zum anderen der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke München – Mühldorf – Freilassing. Wichtig wird es sein, so Mürkens weiter, dass die Kandidaten ihr Ohr nahe am Wähler haben und auf deren Bedürfnisse, Ängste und Nöte eingehen und sich dafür auch nachhaltig einsetzen.

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Allgemeine Informationen zu den Kommunalwahlen 2020

Dabei soll versucht werden, dass die SPD wieder im Schwindegger Gemeinderat vertreten ist. Mit drei Personen, Raoul Bertrand, Verena Wiltschka und Regine Kaiser, möchte die SPD-Gruppierung versuchen, erst einmal Fuß im Schwindegger Gemeinderat zu fassen. Die wahlberechtigten Mitglieder einigten sich auf eine Blockwahl und darauf, dass die Bewerber auf dem Stimmzettel dreifach aufgeführt werden.

Nominierung der Kandidaten für die Kommunalwahl ohne Gegenstimmen

Diese Wahlvorschläge erhielten jeweils ein einstimmiges Votum,. Zu den ersten Gratulanten gehörte Angelika Kölbl. Sowohl Wiltschka als auch Bertrand, (Regina Kaiser konnte bei der Aufstellungsversammlung aus beruflichen Gründen nicht anwesend sein), stellten abschließend fest, dass sie ihre Ohren nah am Bürger haben möchten sich mit ihnen unterhalten um deren Sorgen und Nöten anzuhören.

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