Kommunalwahl 2020: FDP will mit Liste für den Ampfinger Gemeinderat Vertrauen schaffen

Wollen sich für das Ampfinger Wohl einsetzten: Karl Licht (von links), Martin Schnellbach, Sandra Bubendorfer-Licht, Phillip Witte und Karl Licht junior. Nicht auf dem Bild Evi Frohnwieser. Stettner

Den FDP-Ortsverband Ampfing gibt es noch nicht lange, jetzt hat er die Kandidaten für die Wahl des Gemeinderats nominiert.

Ampfing – Zu Beginn freute sich Wahlleiterin Sissi Frey, ehemals langjährige Ortsvorsitzende im Kreisverband Altötting, dass das erste Mal in Ampfing eine wirkliche Liste aufgestellt werden kann. „Es ist ein sehr wichtiger Punkt, dass die FDP gesehen hat, wie wichtig die Kommunalwahlen beziehungsweise der kommunale Bereich ist.“ Es sei zwar immer wieder darauf geachtet worden, dass die FDP in den Kommunen ein gutes Potenzial habe, aber die Slogans dazu waren Sissi Frey`s Meinung nach immer zu hoch angesetzt.

Ein Programm gebe es auf kommunaler Ebene eigentlich nicht, denn esmüsse jeder vor Ort entscheiden, wo die Schwerpunkte und Arbeitsgebiete gesetzt werden sollen. Ganz wichtig: „Schafft vor Ort Vertrauen.“ Die Unterstützung vom Landesverband zeige inzwischen Erfolge und es sind bedeutend mehr Listen aufgestellt worden. Auf diese Weise wurde für die FDP eine gute Basis geschaffen, denn das Vertrauen für die Partei könne man nur mit Persönlichkeiten vor Ort bekommen. „Da kann man noch so gute Programme haben, aber es ist ganz wesentlichm wer dahinter steckt“, sagte Sissi Frey. Ein ganz wichtiger Aspekt sei der Zusammenhalt: Nur gemeinsam könne man etwas Gutes schaffen. Als Einzelkämpfer sei es keine sehr einfache Aufgabe, aber wenn man mal den Fuß in der Tür habe, könne es schon vorangehen. Gewählt wurden die Kandidaten dann für die Liste im Block. Abgestimmt wurde von den Anwesenden, da die Liste über 20 Plätze verfügt, dass auf dieser Mehrfachnennungen, möglich sind.

+++

Tipp der Redaktion: Kennen Sie schon unseren kostenlosen Feierabend-Newsletter? Die Top-Themen der Region um 17 Uhr per E-Mail – sauber ausrecherchiert und aufgeschrieben von Ihrer OVB-Redaktion. Jetzt Newsletter ausprobieren!

+++

Vorsitzender Karl Licht gratulierte und dankte den gewählten Kandidaten. In Ampfing hätte er zur Gründung des neuen Ortsverbandes bereits sehr viel positives Feedback erhalten. „Schön, dass es jetzt hier eine zusätzliche Wahlmöglichkeit gibt“, lautete der einstimmige Tenor. Zu ihren Themen für die nächsten sechs Jahre gab Karl Licht an, die Jugendarbeit zu entwickeln und fördern. Dazu Räumlichkeiten für die Jugendlichen als Treffpunkte zu schaffen. Mit Internetanschluss und einem festangestellten Jugendarbeiter, der die Jugendlichen unterstützt und ihnen bei Problemen auch weiterhilft. Ein weiter Punkt ist die Ausleihe von Büchern und Medien bei einer Fernleihe-Bibliothek zu schaffen. „Hier gibt es grenzenlose Möglichkeiten, die man dadurch ausschöpfen kann“, sagte Licht.

Lesen Sie auch:

Kommunalwahl 2020 in Bayern: Termin und alle Informationen

UWG Ampfing: 306 Stimmen für „hervorragende Liste“

Frauenpower und hoher Jugendanteil bei Grünen in Ampfing: „Bereit erklären, Gesicht zu zeigen“

Weiblicher und jünger in die Kommunalwahl: CSU Ampfing stellt Kandidaten für Gemeinderat auf

Befürworten würde die FDP auch eine Umgehungsstraße zur Verkehrsentlastung innerorts bei Autobahnsperrungen. Ebenfalls setzt sich die FDP für die Ortskernbelebung ein und will Geschäftsleerstände verringern. Geschaffen werden sollen ebenerdige Arztpraxen und barrierefreie Gehwege. Ebenso soll die Parksituation im Ort verbessert werden. „Wir werden alles im Gemeinderat unterstützen und befürworten, was dem Wohle der Gemeinde dient“.

Die Kandidaten der FDP Ampfing für die Kommunalwahl 2020

Platz 1: Karl Licht, 61 Jahre, staatlich geprüfter Holztechniker, Platz 2: Martin Schnellbach, 46 Jahre, Finanzbeamter, Platz 3: Evi Frohnwieser 38 Jahre, Steuerfachangestellte, Platz 4. Phillip Witte21 Jahre, Speditionskaufmann, Platz 5: Sandra Bubendorfer-Licht50 Jahre, selbstständige Übersetzerin und Dolmetscherin sowie Bundestagsabgeordnete, und Karl Licht junior 24, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag.

Kommentare