Weiblicher und jünger in die Kommunalwahl: CSU Ampfing stellt Kandidaten für Gemeinderat auf

Die Kandidaten der CSU Ampfing: Rudolf Sickinger (hinten von links), Michael Märkl, Thomas Söll, Josef Steinberger, Stefan Hoferer, Werner Witte, Michael Ruhland, Dr. Marcel Huber, Martin Geidobler, Alexander Eisner, Florian Denk und Dieter Steinböck und Georg Eisner (vorne von links), Eva Maria Eder, Claudia Eder, Sabrina Wostatek, Ottilie Eisner, Günter Hargasser und Hans Peter Kohlschmid. stettner

Die Kandidaten der Ampfinger CSU für den Gemeinderat stehen fest. Um in den kommenden Jahren allen Bürgern gerecht zu werden, setzt die Partei auf einen breiten Mix. Außerdem wird die CSU weiblicher und jünger.

Ampfing – Die CSU Ampfing hat bei ihrer Aufstellungsversammlung für die Kandidaten zum Gemeinderat die Weichen für die Zukunft Ampfings gestellt. Mit einem Blick ist schnell klar: Die CSU will sich verjüngen und weiblicher werden. Ein Bürgermeister wird 2020 nicht gewählt, denn diese Wahl wurde voriges Jahr nach dem Rücktritt vom damaligen Bürgermeister Ottmar Wimmer vorangestellt.

Kraftvolle und erfolgreiche Politik

„Die heutige Versammlung ist der Startschuss für den Wahlkampf“, sagte Bürgermeister Josef Grundner. Eine besondere Freude war es ihm, dass sich auch Mitglieder der Jungen Union und der Frauen Union für den Gemeinderat aufstellen lassen. Die CSU stehe seit Jahren in Ampfing für eine kraftvolle und erfolgreiche Gemeindepolitik. Seit Jahrzehnten stelle die CSU in Ampfing die stärkste Fraktion und stehe für die Belange der Bürger ein. „Wir müssen nicht über Bürgernähe reden. Wir leben es, denn Bürgernähe ist unser Markenzeichen“, sagte Grundner.

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Eine Liste mit Frauen und Männern, aus Handwerk, Wirtschaft, Akademiker oder der Landwirtschaft. „Querbeet das war unser Ziel, damit wir alle Belange der Bürger aufgreifen und in den nächsten Jahren behandeln können“, sagte Grundner. Damit ließen sich die Herausforderungen in den nächsten Jahren getrost angehen und meistern. „Die Politik der CSU soll Politik für und mit den Bürgern Ampfings sein. Ampfing soll eine moderne und innovative Gemeinde sein und werden.“

Querbeet, um alle Belange aufzugreifen

Bei der anschließenden Wahl wurden die ersten fünf Listenkandidaten im Block gewählt (siehe Infokasten). Alle wurden mit 65 von 65 abgegebenen Stimmen gewählt. Die Liste führt das langjährige Gemeinderatsmitglied Dr. Marcel Huber an. Die weiteren Kandidaten der Listenplätze sechs bis 20 wurden schriftlich gewählt, für acht Kandidaten gab es eine Stichwahl.

Zum Abschluss schwor Bürgermeister Josef Grundner die Mitglieder auf den. Wahlkampf ein, in dessen Ergebnis die CSU gestärkt in den neuen Gemeinderat einziehen will. Ihr Ziel: Die Mehrheit wieder erreichen. „Es sind Hochkaräter, die wir verlieren. Aber in ihrem Sinne werden uns die Geschicke Ampfings auch weiterhin am Herzen liegen“, sagte er abschließend.

Die Kandidaten der CSU Ampfing für die Kommunalwahl 2020

Platz 1 bis 5: Dr. Marcel Huber (61), Landtagsabgeordneter; Rudolf Sickinger (58), kaufmännischer Angestellter; Günter Hargasser (63), Ausbildungsleiter; Alexander Eisner (27), Bauingenieur; Claudia Eder (50), zahnmedizinische Fachangestellte; Platz 6 bis 20: Hans Peter Kohlschmid (59) Schreinermeister, Florian Denk (28), Elektromeister; Eva Maria Eder (27) Angestellte im öffentlichen Dienst, Stefan Gillhuber (43), Betriebswirt, Sabrina Wostatek (23) Steuerfachangestellte; Dieter Steinböck (48), Brau- und Malzmeister; Ottilie Gantenhammer (39), Bürokauffrau; Michael Märkl (46), Informatik-Betriebswirt, Michael Ruhland (47) Elektronikingenieur; Josef Steinberger (43), Landwirtschaftsmeister; Georg Eisner (66), Landwirt; Stefan Hoferer (37), Heizungs- und Sanitärmeister; Martin Geidobler (31), Zimmerermeister; Thomas Söll (46), Landmaschinenverkäufer; Werner Witte (47), Selbstständig im Marketing und Werbebereich.

Als Ersatzkandidaten wurden gewählt Markus Auer, Alfons Groß und Andreas Reichel.

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