Kiesabbau geht bis 2030 weiter: Gemeinde Aschau hat keine Einwände

Der Kiesabbau in der Grube bei Aschau-Werk kann bis 2030 weiter gehen.
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Der Kiesabbau in der Grube bei Aschau-Werk kann bis 2030 weiter gehen.

Keine Einwände hat der Gemeinderat gegen den Antrag einer hiesigen Firma, den Abbau von Kies in der bestehenden Kiesgrube nicht weit von Aschau-Werk bis zum Jahr 2030 zu verlängern.

Aschau– Wie Bürgermeister Christian Weyrich in der Gemeinderatssitzung mitteilte, geht es dem Antragsteller nicht um eine horizontale Erweiterung der Kiesgrube. „Das Loch wird nicht größer.“ Die Abstände zu den umgebenden Nutzungen verändern sich also nicht. Statt dessen soll die Kiesgrube tiefer werden, bis zu einer Abbausohle von 411 Meter über Normalnull. Bei einer Nachbarkiesgrube sei bereits eine Abgrabung bis 410 Meter genehmigt. Das angestrebte Erweiterungsvolumen beträgt rund 23 000 Kubikmeter.

„Keine Gefahr für Grundwasser“

Um den Kies im Trockenabbauverfahren zu fördern und die Grube anschließend zu verfüllen und zu renaturieren, werde die Firma mindestens zehn Jahr brauchen, so der Bürgermeister. Aufgefüllt werde mit unbelastetem Bauschutt. „Davon geht keine Gefahr für das Grundwasser aus.“

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Auf Anfrage von Bärbel Bischoff (AWG), durch wen die Verfüllung kontrolliert werde, erklärten Weyrich und Verwaltungsleiter Stefan Kirchbuchner: Der Betreiber müsse Messungen durchführen und Werte melden. Die Fachbehörden, Wasserwirtschaftsamt und Untere Naturschutzbehörde, machen Vorgaben und überwachen die Verfüllung auch.

Nach deren Abschluss seien die Abbauböschungen nicht mehr zu sehen, außer im Norden. Aus naturschutzfachlichen Gründen soll hier nicht bis zur Oberkante des Geländes aufgefüllt werden, sondern bis bis etwa fünf Meter unter dieses Niveau. Ein Teilbereich der Böschung und damit auch die Gehölz- und Krautvegetatiton könne damit erhalten bleiben. hg

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