Keine Kommentare zu den Gesprächen über die Klinik Fusion Mühldorf-Altötting

So sah das medizinische Konzept für die Kliniken nach den ersten Gesprächen aus. Inzwischen haben die Vertreter der Klinik Altötting die bisherigen Ergebnisse in Frage gestellt. OVB

Medizinisches Konzept steht noch nicht fest - Teilnehmer wollen nach einer Konferenz am Wochenende nichts zum Stand der Verhandlungen sagen. Am Samstag geht es in die nächste Runde.

Mühldorf/Altötting – Die Teilnehmer der Konferenz über die Klinikfusion Mühldorf/Altötting am Wochenende geben derzeit keine Auskunft über den Fortgang der Verhandlungen. Das sagten Mühldorfs Landrat Georg Huber und Ärztlicher Direktor Dr. Wolfgang Richter gestern auf Anfrage. „Wir haben Stillschweigen vereinbart“, betonte Huber.

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Streitpunkt ist das medizinische Konzept. Mühldorfs Ärztlicher Direktor hatte in der vergangenen Woche scharfe Kritik in Richtung Altötting geschickt. Beim Spatenstich kritisierte er das Ansinnen der Altöttinger Klinikleitung, Mühldorf als „Juniorpartner“ zu behandeln und die Kreisklinik Mühldorf zu einer reinen „Portalklinik“ zu machen, von der aus die Patienten nach Altötting verlegt werden. Auch Landrat Huber betonte, Mühldorf werde Intensivklinik bleiben.

Landrat setzt weiter auf Fusion

Das medizinische Konzept, so viel ist nach den Gesprächen vom Wochenende klar, ist noch nicht in trockenen Tüchern. Chefarzt Richter erklärte: „Wir sind noch nicht fertig und treffen uns wieder.“ Die beiden Klinikleitungen und die Vertreter der Landkreise seien „konstruktiv unterwegs“. Landrat Huber, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Kreiskliniken Mühldorf ist, sagte nur: „Wir gehen davon aus, dass die Fusion funktioniert.“

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Am kommenden Samstag sollen die Gespräche weitergeführt werden. hon

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