Keine Abstriche bei den Schulen: Landkreis Mühldorf will trotz Corona 130 Millionen Euro verbauen

Die Turnhalle des Beruflichen Schulzentrums und die Tiefgarage an der gleichen Stelle in Mühldorf verursachen Kosten in Höhe von 9,2 Millionen Euro.
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Die Turnhalle des Beruflichen Schulzentrums und die Tiefgarage an der gleichen Stelle in Mühldorf verursachen Kosten in Höhe von 9,2 Millionen Euro.
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Finanzquelle für Investitionen sprudelt weiter, doch Landrat Max Heimerl (CSU) stellt Beteiligung am Bau der Fachakademie in Starkheim in Frage. Eine Vermietung an die Diakonie hält Landrat Maximilian Heimerl nicht für sinnvoll

Von Josef Bauer

Mühldorf – Der Ausschuss für Bau, Wirtschaft und Infrastruktur des Landkreises Mühldorf hat einstimmig beschlossen, die Investitionsvorhaben in die Schulbauten mit einem Volumen von rund 130 Millionen Euro bis zum Jahr 2026 fortzusetzen. Die Ausschussmitglieder schlossen sich den Ausführungen von Landrat Max Heimerl (CSU) an. „Wir werden unsere bereist beschlossenen Maßnahmen trotz Corona weiter fortführen“, betonte der Landrat.

Verhandlungen mit der Diakonie

Die betroffenen Maßnahmen sind der Neubau des Gymnasiums in Gars, das Berufliche Schulzentrum (BSZ) in Mühldorf mit Turnhalle und Tiefgarage, das Gymnasium in Waldkraiburg, das Gymnasium Mühldorf und die Berufsschule I in Mühldorf sowie derNeubau für die Fachakademie in Starkheim mit rund 2,9 Millionen Euro. „Hier laufen noch Verhandlungen mit der Diakonie in Traunstein. Wenn die Diakonie für den Neubau der Fachakademie Zuschüsse vom Staat bekommt, wäre es nicht sinnvoll, wenn wir bauen und an die Diakonie vermieten. Der Neubau wäre für eine private Schule“, erklärte Max Heimerl.

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Jahresergebnis für Hochbaumaßnahmen

Zur Finanzierung der Hochbaumaßnahmen soll auch das Jahresergebnis des Kreishaushaltes für das Jahr 2019 mit rund 3,8 Millionen Euro verwendet werden.

Der Jahresüberschuss des Vorjahres beträgt rund 2,4 Millionen Euro und wird ebenfalls der Rücklage zugeführt.

Jahresüberschuss liegt bei 2,4 Millionen Euro

Diese beträgt dann rund 7,5 Millionen Euro. „Das Jahresergebnis 2019 soll in vollem Umfang für die Deckung der großen Investitionen in die Bildung im Finanzplan 2012 bis 2023 eingesetzt werden“; schlug Landrat Max Heimerl den Mitgliedern des Kreis- und Finanzausschusses vor. Dieser stimmte dem Vorschlag ohne Gegenstimme zu.

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