Zu kalt für Mitarbeiter und Besucher: Heizung für den Mühldorfer Haberkasten

Im Museum ist es in den Wintermonaten zu kalt. Die Stadt will für mehr Wärme sorgen. Haserer
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Im Museum ist es in den Wintermonaten zu kalt. Die Stadt will für mehr Wärme sorgen. Haserer

Die Temperaturen in der NS-Dauerausstellung im Haberkasten sind in den Wintermonaten zu niedrig und weitere Heizmöglichkeiten deshalb dringend notwendig.

Mühldorf –. Auch Besucher und das Kassenpersonal haben sich schon über die nierigen Temperaturen beschwert.

Zuständig für das Gebäude ist die Stadt Mühldorf. Bürgermeisterin Marianne Zollner hat auf Anfrage mitgeteilt, dass die Stadt Mühldorf folgende Maßnahmen in der Dauerausstellung im Haberkasten durchgeführt habe.

Weitere Informationen zur NS-Dauerausstellung: Geschichte zum Greifen nah

Durch die Elektriker des Bauhofs der Stadt Mühldorf wurden zügig zwei mobile Heizlüfter aufgestellt. Es sind zwei weitere kleinere, mobile Heizlüfter vorhanden.

Bauamt prüft weitere Möglichkeiten

Das Bauamt der Stadt Mühldorf hat den Auftrag erhalten, kurzfristig mit einer Fachfirma Kontakt aufzunehmen, um zu prüfen, ob es möglich ist, die Wandheizung mit einer höheren Vorlauftemperatur anzusteueren.

Es wird weiter geprüft, so Marianne Zollner, ob es möglich ist, Infrarotlampen als Wärmequellen (Strahlungswärme) an der Decke anzubringen. Hier liegt noch keine Rückmeldung vor, ob dies aus brandschutzrechtlichen Gründen möglich ist.

Strahlungswärme für den Mitarbeiterbereich

Über dem Kassenbereich wurden die LED-Strahler durch die alten Halogenstrahler ausgewechselt, sodass hier Strahlungswärme für den Mitarbeiterbereich abgegeben wird.

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„Diese Maßnahmen führen sicherlich dazu, die Situation für das Kassenpersonal zu verbessern und auch den Dienst erträglich zu machen. Trotzdem wird es nicht möglich sein, dass die geforderten Temperaturwerte in der gesamten NS-Dauerausstellung erziel werden.“, sagte die Bürgermeisterin.

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