Junge Leute besuchen Senioren in einsamen Zeiten

Sie machten Senioren eine Freude: Monika Oberbacher (links) vom Seniorenteam und Oberministrant FlorianZacherl übergaben die Geschenke für die Heimbewohner an die Leiterin Maria Pojda.
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Sie machten Senioren eine Freude: Monika Oberbacher (links) vom Seniorenteam und Oberministrant FlorianZacherl übergaben die Geschenke für die Heimbewohner an die Leiterin Maria Pojda.

Kraiburg – Da Seniorennachmittage oder andere traditionelle Advents-Veranstaltungen für ältere oder alleinstehende Bürger gerade nicht möglich sind, kamen die Kraiburger Ministranten auf eine Idee.

Sie wollten die Senioren mit einem kleinen Geschenk erfreuen.

Wegen der Corona-Vorschriften konnten sich nicht alle Minis treffen und so haben sich die Oberministranten mehrere Wochen lang ans Werk gemacht und unermüdlich gebastelt. Für handgemachte Seifen, zusammengestellte Teepackungen oder aus alten Gottesloben gebastelte Papier engel waren unzählige Bastelstunden angesagt. Mit Schokolade, Lebkuchen und einer Weihnachts-Grußkarte ergab das Geschenktüten.

Zu den rund 1000 Euro Unkosten hat der Frauenbund 400 Euro für den Kauf der Lebkuchen gespendet, der Rest wurde von der Seniorenkasse der Pfarrei übernommen.

Oberministrant Florian Zacherl verteilte zusammen mit der Seniorenbeauftragten Monika Oberbacher die Überraschungen, die sie mit Abstand an die Haustüren von 280 Senioren brachten. „Die älteren Leute haben sich darüber gefreut, dass wir sie besucht haben, denn viele erhalten derzeit wenig Besuch und fühlen sich einsam“, erzählte Zacherl, angetan von der guten Resonanz.

Für das Seniorenzentrum St. Nikolaus wurden die Gaben an Leiterin Maria Pojda übergeben, die Pfarrer Werner Giglberger an Weihnachten im Heim verteilt. bac

Die fleißigen Hände bastelten 280 Geschenke für die Senioren: Florian Ziegler (von rechts unten nach links oben), Bernadette Gregori, Monika Oberbacher, Florian Zacherl und Carolin Wieser.

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