Junge Gäste bei der Bürgermeisterin

Gemeinschaft durch Dialog stärken: Marianne Zollner und Markus Saller diskutieren mit den jungen Gästen. rath

„Youth Bridge München“ ist ein Projekt der europäischen Janusz-Korczak-Akademie, es läuft über zwei Jahre und umfasst etwa 30 Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren, viele mit Migrationshintergrund.

Das Ziel ist Vermittlung wirtschaftlicher und politischer Bildung.

Kurz vor Ausbruch der Corona-Krise waren 15 Jugendliche von Youth Bridge aus München nach Mühldorf gekommen. Bürgermeisterin Marianne Zollner nahm sich einen Vormittag Zeit und beantwortete zusammen mit Stadtrat Markus Saller von der UWG im Sitzungssaal des Rathauses die Fragen zum Thema Kommunalpolitik. Organisiert hatte das Treffen Zacharias Spörl von den Grünen.

Eine erste Frage betraf den großen Zuzug nach Mühldorf und dessen Gründe. Hier nannte die Bürgermeisterin die gute Verkehrsanbindung mit A 94 und zweigleisigem Bahnausbau, die Nähe zum Flughafen und die vorhandenen Arbeitsplätze. „Mühldorf bietet Lebensqualität“, so Zollner. Die nächste Frage hing mit der ersten zusammen: „Warum ist Mühldorf eine „Boomtown?“, also eine aufblühende Stadt?“ Aus den anfangs genannten Gründen wächst die Kreisstadt sehr stark, in den letzten Jahren um 500 Einwohner jährlich.

Es sei eine gute Infrastruktur vorhanden, Kinder seien von Kinderkrippe über Grundschule bis hin zu Gymnasium und Hochschule bestens versorgt. Auch das Kulturprogramm sei gut, mit Altstadtfest und Volksfest nannte Zollner zwei wichtige Feste in der Stadt als Beispiel.

Die weiteren Fragen beschäftigten sich mit Kommunalpolitik. Zollner und Stadtrat Saller brachen dabei eine Lanze für das Ehrenamt, viele Aufgaben in Vereinen oder Organisationen könne eine Kommune nicht bezahlen. Zollner: „Ehrenamtliche Arbeit macht Spaß, man tut etwas Wertvolles, sie gibt einem unheimlich viel.“ hra

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