Jugendfeuerwehren testen ihr Wissen in Waldkraiburg

Der Wissenstest 2019 zeigt Florian Pauls(vorne links), Sebastian Grando (hinten links) und Valentin Reger (vorne rechts) von der Jugendfeuerwehr Haag i. OB bei der theoretischen Prüfung. Sie mussten Fragen zum Thema „Verhalten bei Notfällen“ beantworten. Matschi

Mit 704 Mädchen und Jungen aus 71Freiwilligen Feuerwehren des gesamten Landkreises Mühldorf a. Inn stellten sich dem Wissenstest der Feuerwehren Bayerns so viele Jugendliche wie noch nie.

Wadkraiburg– Der Jugendwissenstest wurde wieder zentral für alle Feuerwehren im Landkreis Mühldorf im Gerätehaus in Waldkraiburg durchgeführt. Die Richtlinien des Wissenstests 2019 forderten neben einer Theorieprüfung auch einen Nachweis über die praktischen Kenntnisse.

Wie verhält man sich in Notfällen?

Alle Teilnehmer hatten zehn Grundfragen zum Thema „Verhalten bei Notfällen“ zu beantworten. Mit jeder höheren Abnahmestufe steigerten sich die Anzahl der Fragen und der Schwierigkeitsgrad. In die Theorieprüfung wurden die Jugendlichen von den neuen Kreisjugendgruppensprecherinnen Mia Bauer aus Heldenstein und Barbara Auer aus Obertaufkirchen eingewiesen und unterstützt.

Im praktischen Teil wurden das richtige Absetzen eines Notrufes, das Vorführen der stabilen Seitenlage und das richtige Vorgehen beim Auffinden einer bewusstlosen Person sowie die Sofortmaßnahmen bei einer Brandentdeckung geprüft.

Zu diesen Prüfungen gab es eine Ausbildungsanleitung, damit die Jugendwarte im Vorfeld mit den Jugendlichen üben konnten. Das aus der Kreisbrandinspektion und Kreisjugendfeuerwehrausschuss bestehende Organisationsteam bewertete die teilnehmenden Jugendgruppen an sechs Prüfstellen.

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Die beiden Ehrenmitglieder der Jugendfeuerwehr im Landkreis Mühldorf a. Inn, Anton Wolf und Karl Neulinger, sowie der Bürgermeister der Stadt Waldkraiburg, Robert Pötzsch, besuchten die Veranstaltung und verschafften sich einen Überblick, was von den Teilnehmern alles verlangt wird. Sie waren von dem Einsatzwillen der Jugendlichen und über die hohe Teilnehmerzahl erfreut.

Am Vormittag begann der Test mit 369 Jugendlichen aus den Feuerwehren von Kreisbrandinspektor Werner Hummel. Das stärkste Teilnehmerfeld stellte mit 139 Anwärtern aus zehn Jugendgruppen das Gebiet von KBM Werner Müller, gefolgt von denneun Feuerwehren von KBM Siegfried Mailhammer mit 84 Teilnehmern. Erfreulich war auch die Beteiligung mit 77 Jugendlichen der elf Feuerwehren von KBM Christian Biberger und den 69 Anwärtern aus neun Jugendgruppen von KBM Franz Dirnberger. Der Inspektionsbereich von KBI Bernd Michel war mit 335 Nachwuchskräften am Start.

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Das Gebiet von Kreisbrandmeister (KBM) Herbert Rutter stellte mit 139 Teilnehmern aus 13 Gruppen die meisten Feuerwehranwärter im Inspektionsbereich. Danach folgte das Gebiet von KBM Marco Wallner mit 104 Jugendlichen aus neun Feuerwehren und das Gebiet von Anton Bruckeder mit 92 Teilnehmern aus zehn Feuerwehren.

Abzeichen der höchsten Stufe

Nach erfolgreicher Prüfung wurden die Abzeichen in den Stufen eins bis sechs von Kreisbrandrat Harald Lechertshuber verliehen. Die Urkunden für die höchste Stufe sieben wurden an Andreas Wagner, Florian Müller (Schwindegg), Christian Antholzner (Elsenbach), Daniel Eberl (Au a. Inn), Fabian Neumann (Haag i.OB), Isabell Waldenmayer (Maitenbeth), Johannes Reichgruber (Neumarkt St. Veit), Josef Altmann (Weidenbach), Lukas Rauscher (Oberneukirchen), Sebastian Forster (Heldenstein), Stefan Schwarz und Tobias Kreuzpointner (Grünbach) überreicht. mam

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