Nachruf auf Florian Hauner aus Jettenbach

Florian Hauner
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Florian Hauner

Jettenbach – Der Lebenskreis von Florian Hauner hat sich nun geschlossen.

Nach längerer schwerer Krankheit ist er am Samstag, 8. August, im Alter von 78 Jahren zuhause in Jettenbach verstorben. Nach der Trauerfeier im Schlosshof wird seine Urne im Grafengarser Friedhof beigesetzt.

Geboren wurde Florian Hauner am 31. Januar 1942 in Kühnham/Grünthal. Er wuchs dort auf dem elterlichen Hof mit sieben Geschwistern auf, wovon zwei bereits im Kindesalter verstarben. Der „Flori“, wie er allseits bekannt war, besuchte die Volksschule in Grünthal und arbeitete anschließend am elterlichen Hof mit. Mit 22 Jahren begann er dann eine Lehre als Maurer bei der Firma Binder in Taufkirchen. Als Maurer-Vorarbeiter war er geschätzt und er blieb dem Bauunternehmen 37 Jahre lang bis zum Eintritt in den Ruhestand treu.

In der Jettenbacher Seeweiherstraße erbaute er sich 1968 ein Eigenheim. Dieses bezog er nach der Hochzeit zusammen mit seiner Frau Marianne, geborene Huber, die er 1972 heiratete. Stolz war er auf seine fünf Kinder, die aus der glücklichen Ehe hervorgingen. Außerdem bereiteten ihm sechs Enkelkinder große Freude, die inzwischen die Familie vergrößerten.

24 Jahre lang, von 1978 bis 2002, war Florian Hauner als Mitglied im Gemeinderat tätig, wo er das Gemeindeleben stark mitprägte. Als geselliger Bürger war der Hauner Flori auch Mitglied in zahlreichen Ortsvereinen. Seine Heimatverbundenheit zeigte er durch die Übernahme vielfältiger, ehrenamtlicher Aufgaben rund um den Friedhof in Grafengars und in der Gemeinde Jettenbach. Bei diversen Bauvorhaben wurde er oft um Unterstützung angefragt und war dadurch über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und unterwegs. So war sein Leben geprägt durch Fleiß, Arbeit und Geselligkeit. Fest verankert und beliebt in Nachbarschaft und Freundeskreis, zog es ihn jeden Mittwoch zu „seinem Stammtisch“ in der Bahnhofs-Gaststätte – auch dann noch, als es für ihn aufgrund seiner Krankheit immer beschwerlicher wurde. Geschwächt durch seine Krankheit, verbrachte er zuletzt viel Zeit zuhause und genoss seinen Lieblingsplatz – „sein Bankerl“ im Garten hinterm Haus. Nun durfte er heimgehen in den ewigen Frieden. bac

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