40 Jahre Fußballwunder von Ampfing

40 Jahre nach dem Aufstieg in die Bayernliga trafen sich viele der Beteiligten wieder in Ampfing und tauschten Erinnerungen aus. Buchholz

Ein Sieg über den FC Gundelfingen machte vor 40 Jahren den Aufstieg des TSV Ampfing in die Bayernliga perfekt. Zu diesem Jubiläum trafen sich viele der ehemaligen Beteiligten und tauschten Erinnerungen aus. Unvergessen das erste Spiel gegen den TSV 1860 München.

Ampfing– 40 Jahre ist nun schon her, das „Fußballwunder von Ampfing“, als die Schweppermänner 1979 mit einem 3:2-Sieg über den FC Gundelfingen den Meistertitel in der Landesliga Süd feierten und in die damals drittklassige Bayernliga aufstiegen. Anlässlich dieses Jubiläums trafen sich unlängst viele der Beteiligten nach einem Gedenkgottesdienst für die verstobenen Spieler und Funktionäre zu einer Wiedersehensfeier im Gasthaus „Hinterecker.

Gegen die Löwen vor 10 000 Zuschauern

Bis spät in die Nacht wurde in geselliger Runde gefachsimpelt und Erinnerungen ausgetauscht. Nicht weniger als acht ehemalige Ampfinger Jugendspieler gehörten der Aufstiegsmannschaft um Spielertrainer Andi Singer, Legende Hans Baschnagel, der mit 40 Jahren sein letztes Bayernligaspiel bestritt, und Torjäger Franz Schick an – schier undenkbar im heutigen Fußballgeschehen. Zehn Spielzeiten mischten die Ampfinger danach in der dritthöchsten Spielklasse mit, legendär war das erste Spiel gegen den TSV 1860 München, das die Gastgeber im November 1982 vor über 10 000 Zuschauern im Isenstadion mit 4:2 für sich entscheiden konnten. Über 2000 Fans im Schnitt besuchten nach dem Durchmarsch von der Landes- in die Bayernliga Spiele wie gegen die Löwen, Bayern Hof, Schweinfurt, Wacker München, Jahn Regensburg, FC Augsburg, SpVgg Bayreuth oder die SpVgg Unterhaching.

+++

Tipp der Redaktion: Kennen Sie schon unseren kostenlosen Feierabend-Newsletter? Die Top-Themen der Region um 17 Uhr per E-Mail – sauber ausrecherchiert und aufgeschrieben von Ihrer OVB-Redaktion. Jetzt Newsletter ausprobieren!

+++

Vorbereitungsspiele fanden unter anderem gegen den FC Bayern mit Spielern wie Gerd Müller, Sepp Meier, Paul Breitner und Kalle Rummenigge statt. Auch Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt, Banik Ostrau, Austria Wien und Hapoel Ramat Gan Tel Aviv waren Gäste im Isenstadion.

Zusammengeschweißt haben die Mannschaft neben den Erfolgen auch ein Trainingslager in Israel und verschiedene Ausflüge mit den Spielerfrauen, organisiert vom Spielertrainer Singer. Treibende Kräfte waren allen voran Präsident Thomas Gruber, Abteilungsleiter Konrad Igel und Technischer Leiter Franz Hinterecker, Franz Zimmermann, aber auch Josef Engelhardt und Johann Bornschlegel, die damals die hervorragende Jugendarbeit verantworteten. mb

Kommentare